KATEGORIE / Real Life

Back in black

Zum ersten Mal durften wir als Bauherren bei unserem Neubau selbst kräftig Hand anlegen. Die fertigen Kellermauern müssen von außen mit Dichtschlämme bekleistert werden. Und das bei knapp 40 Grad Ende Juni. In der Sonne war es mit der schwarzen Pampe kaum auszuhalten, daher viel die Arbeit in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden wenn die Sonne nicht (mehr) schien.

Insgesamt eine heiße und dreckige Angelegenheit. Und auch wenn der Titel „Back in black“ heißt, sahen wir nicht wie AC/DC aus, sondern eher wie Rammstein. Aber solche Fotos gehören nicht öffentlich ins Netz. 🤣 Und die Klamotten konnten nach der Altion in den Müll. Aber egal – selbst was geschafft am Häuschen. Ein gutes Gefühl!

Blick in den Keller

Nach der Bodenplatte und dem Grundstein folgten schnell weitere Steine und die ersten Mauern waren flott hochgezogen. Eine Woche nach der Bodenplatte war schon zu erkennen was es werden sollte. 😉

Verrückt wie sich quasi täglich das Bild von „oh nein, alles viel zu klein“ nach „ohweia, alles viel zu groß“ nach „oh nein, alles viel zu klein“ usw. ändert. Die Größenverhältnisse lassen sich zu Beginn noch nicht wirklich einschätzen. Aber es macht schon mächtig stolz die ersten Mauern wachsen zu sehen und sich auszudenken wie es später in den einzelnen Räumen aussehen wird.

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Bodenplatte / Grundsteinlegung

Vom 04. – 10. Juni 2019 liefen die Vorbereitungen für die Bodenplatte: jede Menge Lava, Styropor, Stahl und Co. wurden in unserer Baugrube verarbeitet. Im Hinblick auf die aktuellen Rohstoffpreise wurde da vermutlich ein Vermögen verarbeitet. 😂

Am 11. Juni 2019 wurde dann mit dem Gießen der Bodenplatte ein weiterer spannender Meilenstein erreicht. Der Akku der Drohne hat allerdings nicht ausgereicht um den kompletten Vorgang am Stück zu filmen.

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Baggerstich

Auf einer Wiese am Ortsrand von Darscheid in der Vulkaneifel sollte unser großes Abenteuer #lauxbau starten. Aus einer grünen Wiese wurde unser Baugrundstück!

Am 23. Mai 2019 war es endlich soweit! Nach der monatelangen Planungsphase erfolgte endlich der „Baggerstich“ und plötzlich hat es sich auch nach Bauen und nicht nur nach Planen angefühlt.

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Familienfeiertag 23. Mai

Morgen ist es soweit: den 23. Mai haben wir aufgrund der Ereignisse der letzten Jahren zu unserem kleinen Familienfeiertag ausgerufen! Am 23. Mai passieren in der Regel schöne Dinge.

  • 2018 haben wir an diesem Tag zum ersten Mal die Füße auf norwegischen Boden gesetzt und somit unser Abenteuer #SkandinaVIER offiziell gestartet.
  • 2019 rollte der Bagger an und hat aus einer schönen, grünen Wiese unser Baugrundstück gemacht. Der Baggerstich war also geschafft. #lauxbau
  • 2020 sind wir genau 365 Tage nach dem Baggerstich in unser neues Eigenheim eingezogen. #lauxbau

In diesem Jahr rechnen wir mit keinem besonderen Highlight, möchten den Tag aber nutzen, um einen kleinen Rückblick auf unsere Bauphase zu starten. Während dieser Phase gab es zwar ständig etwas zu berichten und mein Blog hätte sich regelmäßig über Futter freuen können, aber neben Familie mit Kindern, stressigem Arbeitsalltag, und einer Baustelle, zu der ich damals noch pendeln musste, blieb einfach keine Zeit für den Blog.

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2020 – das Jahr, welches in meinem Blog nicht existiert

Ein verrücktes Jahr dieses 2020. so verrückt, dass es dazu keinen einzigen Post in meinem Blog gibt. Das gab’s seit 14 Jahren noch nicht. Passt also ganz gut zu 2020, wo so viel passiert ist, was es bisher noch nicht gab.

Dabei hätte es eine Menge zu erzählen und schreiben gegeben. Weil vieles neu, vieles anders war und jede Menge passiert ist – auch trotz der Pandemie, die dieses Jahr entscheidend bestimmt hat. Rückblickend lässt sich das gar nicht alles zusammen fassen. Für‘s Protokoll (und mein Gedächtnis in X Jahren) versuche ich doch die Highlights wenigstens mal kurz zu nennen, auch wenn jeder Absatz mindestens ein eigenes Posting wert gewesen wäre.

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2019 – Year of Changes

Das Jahr ist vorbei? Verrückt!

In dem vergangenen Jahr war vieles anders, es hat sich unglaublich viel verändert, daher ist es mein persönliches „Year of Changes“. Veränderung finde ich grundsätzlich gut, daher endet ein ereignisreiches Jahr, in dem eine Menge passiert ist.

Angefangen mit unserer Baustelle, wo Ende Mai der Bagger angerollt ist. Nach einigen Monaten Vorlauf und Planung hat sich also endlich etwas sichtbares getan. Während so einer Bauphase ist das Leben ein ganz anderes. Es gibt nur noch ein Thema und einen Fokus, vieles andere fällt hinten runter.

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Fotobücher von SaalDigital

Und direkt noch ein zweiter Test von SaalDigital hinterher. Muss langsam aufpassen, dass mein Blog kein SaalDigital-Blog wird. 😉

Aber ich habe erneut die Gelegenheit bekommen mit einem Gutschein die Fotobücher von SaalDigital zu testen.

#DISCLAIMER
Über Instagram habe ich erneut einen Gutschein (40 EUR) von SaalDigital bekommen. Diesmal für den Test der Fotobücher. Daher erneut dieser kurze Testbericht. Der Gutschein hat aber – wie gehabt – keinerlei Einfluss auf die Inhalte des Tests.

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Mein erster Buchtitel steht fest!

Irgendwann kommt man in das Alter, wo man sich Gedanken macht ein Buch zu schreiben. Bei mir ist es scheinbar jetzt soweit und wenn ich demnächst mal kurz Zeit habe, werde ich mich meinem ersten Buchprojekt widmen. Der Titel steht jedenfalls schonmal fest:

„Was alte Menschen während ganz leisen Passagen eines Konzertes machen.“

Die ersten Kapitel habe ich auch schon fest eingeplant. Unter anderem:

  • Handy klingen lassen.
    Natürlich kurz nachdem darauf aufmerksam gemacht wurde, die Handys bitte stumm zu schalten.
  • Instrumentenkunde.
    „Guck mal da sitzt die C*****, bei den Klarinetten.“ // „Da vorne bei den Silbernen?“ // „Nee, bei den Schwarzen, das sind die Klarinetten.“
  • Unrhythmisch auf der Sprudelflasche mitklappern.
    Vorzugsweise mit dem Ringfinger, an dem sich (Achtung, Überraschung…) ein Ring befindet.
  • Sprudelflasche umwerfen.
    Okay, das ist keine Überraschung, sondern gehört eher zum Standard-Repertoire.
  • Husten.
    Husten, Räuspern, immer und immer wieder. *hust*
  • Wick Blau auspacken.
    Man möchte ja nicht durch ständiges Husten stören, also besser ein Halsbonbon lutschen. Und vorsichtig das Knisterpapierchen auspacken. Schön langsam. Zeit lassen. Bloß nicht zu schnell aufmachen, damit es nicht nur kurz Krach macht, sondern ca. 1:30 min. schön gleichmäßig knistert.
  • „Flüstern“ und alles Kommentieren.
    In Hörgerät-kompatibler Lautstärke versteht sich.
  • In die Generalpause singen.
    Wenn’s grade so gut läuft, kann man auch mal mitsingen. Kann doch keiner wissen, dass das Orchester urplötzlich Pause macht!
  • Klatschen sobald 1 Sekunde kein Ton erklingt.
    Am Ende des Stückes wird geklatscht. Und wenn da seit einer Sekunde niemand mehr einen Ton gespielt hat, wird das Stück wohl zu Ende sein. Also: Klatschen! Schließlich ist Applaus das Brot des Künstlers.

    Für die Inspiration zu meinem potentiellen Bestseller bedanke ich mich vorab schonmal bei meinen Publikums-Nachbarn der öffentlichen Generalprobe des Landesjugendblasorchesters Rheinland-Pfalz. Vielen Dank, dass ich in unmittelbarer Nähe der Kommentatoren-Plätze sitzen durfte!
    By the way: tolles Programm und eine Spitzenleistung des Orchesters. Das Konzert am kommenden Sonntag, 14. Oktober 2018 in der Rhein-Mosel-Halle in Koblenz kann ich nur empfehlen!

Goodbye WhatsApp

Demnächst ist es so weit: ich werde WhatsApp (temporär) deinstallieren. Nein, schuld ist nicht der Facebook-Datenskandal, datenschutzrechtliche Bedenken oder die angekündigte Einführung von Werbung. Dann wäre es mit WhatsApp bei weitem nicht getan, sondern man müsste zum Rundumschlag ausholen. Die ursprüngliche Idee zu diesem „Experiment“ hatte ich bereits im Laufe des letzten Jahres und ich habe mir damals vorgenommen während meiner Elternzeit in diesem Jahr auf WhatsApp zu verzichten.

Mich störten damals hauptsächlich zwei Dinge an WhatsApp:

Die Flut an unnötigen Informationen: größtenteils durch die Gruppen wird eine Flut an unnötigen Informationen erzeugt, die mich in der Regel nicht interessieren. Zu den wenigen, wichtigen lnformationen gesellen sich meistens zahlreiche Kommentare und Anmerkungen, die für mich persönlich keine Rolle spielen. Ja, man kann die Gruppen für eine gewisse Dauer, oder für immer stummschalten (was ich bei den meisten getan habe), aber lesen muss ich die Infos dennoch früher oder später. Dazu kommt in den Gruppen häufig ein wildes Wirrwarr an Themen-Sprüngen, was es nahezu unmöglich macht z.B. zwischen den lustigen Bildchen und Videos ein „wichtiges“ Thema vollständig abzuschließen, oder eine Frage final zu klären.

Mein eigenes Antwortverhalten: bei den zahlreichen Nachrichten gehen mir immer wieder entscheidende Nachrichten, auf die ich eigentlich antworten wollte bzw. sollte, verloren. Durch neue eintreffende Nachrichten rutschen „relevante“ Chats soweit nach unten, dass ich sie aus dem Blickfeld verliere und dann „aus den Augen, aus dem Sinn“. Das nervt mich selbst sehr, denn eigentlich habe ich die Erwartungshaltung bei einem schnellen Medium auch schnell zu antworten und nicht erst Tage später. Mitunter kommt es sogar vor, dass ich auf Nachrichten überhaupt nicht reagiert habe, was allerdings in den seltensten Fällen Absicht war. Auch die Markierungsfunktion (Sternchen) hilft mir an dieser Stelle nicht weiter, da ich sie einfach zu selten und nicht konsequent nutze. Vielleicht klebe ich da zu sehr an meiner E-Mail-Struktur, wo ich alle gelesenen / erledigten Mails wegsortiere und alles was im Posteingang bleibt noch irgendwie beantwortet / bearbeitet werden muss. Jedenfalls finde ich mein eigenes Antwortverhalten streckenweise sehr unbefriedigend.

Diese beiden Punkte haben mich dazu geführt ein Leben ohne WhatsApp zu testen. Ja, in dieser Zeit gehen die ein oder anderen Informationen bestimmt an mir vorbei, aber damit werde ich leben können und müssen. Vor allem werden die meisten Informationen mich während der Elternzeit sowieso nicht interessieren, da wir ja dem Alltag für vier Wochen entfliehen werden. Wer weiß, ob das Experiment nicht auch Auswirkungen auf mein Leben nach der Elternzeit hat?! Vielleicht ist es der Anfang von einem Leben ohne WhatsApp?! Klingt etwas unwahrscheinlich, aber mal sehen…

Digital Detox Light

Neben WhatsApp möchte ich während meiner Elternzeit bewusst auf die ein oder anderen digitalen Dienste verzichten und somit einen kleinen „Digital Detox“ vollziehen.

  • Die Facebook Seitenmanager App wird deinstalliert: aktiv betreue ich derzeit sowieso keine Seiten, daher kann ich getrost auf die regelmäßigen Benachrichtigungen „Das Posten von Inhalten auf…“ und irgendwelche Likes verzichten.
  • Newsletter werden aktiv abbestellt: es gibt so viele Newsletter, die ich direkt als gelesen markiere, ohne auch nur einen Blick rein zu werfen. Diese werde ich gezielt abbestellen.
  • Push-Benachrichtigungen reduzieren / deaktivieren: oft öffne ich Apps nur um die roten Bubbles der Push-Benachrichtigungen zu eliminieren. Die gepushten Inhalte interessieren mich dabei dann selten. Durch die Deaktivierung kann der Zwang die Bubbles mit den Zahlen drin wegzubekommen hoffentlich verringert werden.
  • Best of Twitter: für Twitter werde ich mir eine kleine Best-of Liste mit Accounts anlegen, die ich auch während der Reise hin und wieder verfolgen möchte. Den kompletten Stream mit ca. 700-800 Tweets pro Tag werde ich während der Elternzeit sicher nicht verfolgen*. Dies gelingt mir momentan schon selten.

Diese Punkte sollten mir hoffentlich helfen mein digitales Leben zumindest während der Elternzeit auf ein Minimum zu reduzieren. Wie bereits geschrieben wird es auch keinen Reiseblog oder ein sonstiges öffentliches Tagebuch mit Berichten zu unserer Reise geben (auch wenn das endlich nochmal die Gelegenheit mit einer Menge Content wäre!).

Die einzig aktiv genutzte App wird wahrscheinlich Instagram werden. Ein „Foto des Tages“ kann ich mir als Reise-Doku ganz gut vorstellen.

Mal sehen was ich tatsächlich vermisse und welche Dienste es ab Sommer wieder in den Alltag schaffen, oder ob ich mich teilweise wirklich digital entschlacken kann.

* Ausnahme könnte der Termin vom Barcamp Koblenz #bcko18 werden. Da werde ich sicher mal etwas länger in Twitter stöbern. Irgendwo gemütlich in einer Hängematte. An einem Fjord. Oder so ähnlich.


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