Frohes Neues!

Da mein Jahr erst Ende dieser Woche angefangen hat, darf ich noch ein „Frohes Neues!“ wünschen.

Die letzten Tage würde ich noch gerne auf 2022 buchen – darf man doch, oder?! Es ging nämlich nicht voller Elan los, sondern erstmal war gar nix los…und das für ne ganze Weile.

Was ich in dieser Zeit aber lernen durfte: es reicht nicht aus nur ZEIT zu haben. Das hatte ich mir in 2022 so oft gewünscht und pünktlich zum neuen Jahr ging dieser Wunsch in Erfüllung. Aber nur mit Zeit kommt man nicht wirklich weiter. Denn Dienste ich tatsächlich mehr als genug. Die dazugehörige MOTIVATION fehlte krankheitsbedingt allerdings.

Daher konkretisiere ich meinen Wunsch etwas und wünsche mir Zeit und die entsprechende Motivation für die spannenden Themen in 2023.

So wird’s hoffentlich gelingen.

Stories?!

Jahresrückblick 2023

„…holt mich hier raus!“

Ich würde behaupten, dass ich mich in der Regel mit öffentlicher Kritik im Netz zurückhalte, aber ich muss mal kurz eskalieren:

Bin mir nicht sicher, wo genau ich draufhauen muss, aber ich habe das dringende Bedürfnis irgendwo draufzuhauen!

Es geht um den aktuellen Busstreik. Und da platzt mir echt einiges.

⁃ Streiken um gerechtfertigte Löhne zu bekommen? OK, das muss wohl manchmal sein.

⁃ In kurzen Abständen mehrfach hintereinander über mehrere Tage / Wochen streiken? Vielleicht muss auch das mal sein um den entsprechenden Druck aufzubauen. Kann ich irgendwie (aber auch nur irgendwie) noch nachvollziehen.

ABER: das geht nun schon mehrfach zulasten der Eltern von Schulkindern, die während der aktuellen Corona-Pandemie sowieso schon auf dem Zahnfleisch gehen und von einem Tag zum nächsten immer wieder planen und improvisieren müssen. Hier eine Quarantäne, da ein Verdachtsfall, irgendwie bis zur Impfung durchhalten, die Kinder bei Laune halten, selbst bei Laune bleiben, nebenbei noch ein bisschen arbeiten.

Da fängt‘s bei mir dann langsam an zu kribbeln.

Und dann streiken die Buslinien landesweit wieder über mehrere Tage? Okay, die Eltern sind ja schon Profis und organisieren über Tage einen Busersatzverkehr. Natürlich neben dem Fulltime-Job, dem sie nebenbei noch nachgehen.

Plötzlich ist wieder Licht am Ende des Tunnels und die Busse scheinen wieder zu fahren. Wenigstens morgen auf dem Weg zur Schule. Mittags dann wieder: „Planänderung! Ätsch, wir streiken doch noch ein bisschen.“

Leute, ernsthaft?! Wer hat den hier den Knall nicht gehört??

Die Kinder stehen in der Schule und die (arbeitenden) Eltern müssen nebenbei dafür sorgen, dass die Kinder irgendwie abgeholt werden?

Sorry – nein, kein Sorry! Das Verständnis ist mehr als erschöpft!

Ich habe nicht nur den Glauben an Politik, Unternehmen, Gewerkschaften oder sonstige Verbände und Systeme verloren. Ich habe den Glauben an die komplette Menschheit verloren! Langsam fühle ich mich hier wie im Entwicklungsland… wie im Dschungel. Aber das Dschungelcamp ist glaube ich beendet, ansonsten würde ich rufen: „…Holt mich hier raus!“

Back in black

Zum ersten Mal durften wir als Bauherren bei unserem Neubau selbst kräftig Hand anlegen. Die fertigen Kellermauern müssen von außen mit Dichtschlämme bekleistert werden. Und das bei knapp 40 Grad Ende Juni. In der Sonne war es mit der schwarzen Pampe kaum auszuhalten, daher viel die Arbeit in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden wenn die Sonne nicht (mehr) schien.

Insgesamt eine heiße und dreckige Angelegenheit. Und auch wenn der Titel „Back in black“ heißt, sahen wir nicht wie AC/DC aus, sondern eher wie Rammstein. Aber solche Fotos gehören nicht öffentlich ins Netz. 🤣 Und die Klamotten konnten nach der Altion in den Müll. Aber egal – selbst was geschafft am Häuschen. Ein gutes Gefühl!

Blick in den Keller

Nach der Bodenplatte und dem Grundstein folgten schnell weitere Steine und die ersten Mauern waren flott hochgezogen. Eine Woche nach der Bodenplatte war schon zu erkennen was es werden sollte. 😉

Verrückt wie sich quasi täglich das Bild von „oh nein, alles viel zu klein“ nach „ohweia, alles viel zu groß“ nach „oh nein, alles viel zu klein“ usw. ändert. Die Größenverhältnisse lassen sich zu Beginn noch nicht wirklich einschätzen. Aber es macht schon mächtig stolz die ersten Mauern wachsen zu sehen und sich auszudenken wie es später in den einzelnen Räumen aussehen wird.

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Bodenplatte / Grundsteinlegung

Vom 04. – 10. Juni 2019 liefen die Vorbereitungen für die Bodenplatte: jede Menge Lava, Styropor, Stahl und Co. wurden in unserer Baugrube verarbeitet. Im Hinblick auf die aktuellen Rohstoffpreise wurde da vermutlich ein Vermögen verarbeitet. 😂

Am 11. Juni 2019 wurde dann mit dem Gießen der Bodenplatte ein weiterer spannender Meilenstein erreicht. Der Akku der Drohne hat allerdings nicht ausgereicht um den kompletten Vorgang am Stück zu filmen.

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Baggerstich

Auf einer Wiese am Ortsrand von Darscheid in der Vulkaneifel sollte unser großes Abenteuer #lauxbau starten. Aus einer grünen Wiese wurde unser Baugrundstück!

Am 23. Mai 2019 war es endlich soweit! Nach der monatelangen Planungsphase erfolgte endlich der „Baggerstich“ und plötzlich hat es sich auch nach Bauen und nicht nur nach Planen angefühlt.

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Familienfeiertag 23. Mai

Morgen ist es soweit: den 23. Mai haben wir aufgrund der Ereignisse der letzten Jahren zu unserem kleinen Familienfeiertag ausgerufen! Am 23. Mai passieren in der Regel schöne Dinge.

  • 2018 haben wir an diesem Tag zum ersten Mal die Füße auf norwegischen Boden gesetzt und somit unser Abenteuer #SkandinaVIER offiziell gestartet.
  • 2019 rollte der Bagger an und hat aus einer schönen, grünen Wiese unser Baugrundstück gemacht. Der Baggerstich war also geschafft. #lauxbau
  • 2020 sind wir genau 365 Tage nach dem Baggerstich in unser neues Eigenheim eingezogen. #lauxbau

In diesem Jahr rechnen wir mit keinem besonderen Highlight, möchten den Tag aber nutzen, um einen kleinen Rückblick auf unsere Bauphase zu starten. Während dieser Phase gab es zwar ständig etwas zu berichten und mein Blog hätte sich regelmäßig über Futter freuen können, aber neben Familie mit Kindern, stressigem Arbeitsalltag, und einer Baustelle, zu der ich damals noch pendeln musste, blieb einfach keine Zeit für den Blog.

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2020 – das Jahr, welches in meinem Blog nicht existiert

Ein verrücktes Jahr dieses 2020. so verrückt, dass es dazu keinen einzigen Post in meinem Blog gibt. Das gab’s seit 14 Jahren noch nicht. Passt also ganz gut zu 2020, wo so viel passiert ist, was es bisher noch nicht gab.

Dabei hätte es eine Menge zu erzählen und schreiben gegeben. Weil vieles neu, vieles anders war und jede Menge passiert ist – auch trotz der Pandemie, die dieses Jahr entscheidend bestimmt hat. Rückblickend lässt sich das gar nicht alles zusammen fassen. Für‘s Protokoll (und mein Gedächtnis in X Jahren) versuche ich doch die Highlights wenigstens mal kurz zu nennen, auch wenn jeder Absatz mindestens ein eigenes Posting wert gewesen wäre.

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