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2020 – das Jahr, welches in meinem Blog nicht existiert

Ein verrücktes Jahr dieses 2020. so verrückt, dass es dazu keinen einzigen Post in meinem Blog gibt. Das gab’s seit 14 Jahren noch nicht. Passt also ganz gut zu 2020, wo so viel passiert ist, was es bisher noch nicht gab.

Dabei hätte es eine Menge zu erzählen und schreiben gegeben. Weil vieles neu, vieles anders war und jede Menge passiert ist – auch trotz der Pandemie, die dieses Jahr entscheidend bestimmt hat. Rückblickend lässt sich das gar nicht alles zusammen fassen. Für‘s Protokoll (und mein Gedächtnis in X Jahren) versuche ich doch die Highlights wenigstens mal kurz zu nennen, auch wenn jeder Absatz mindestens ein eigenes Posting wert gewesen wäre.

Baustelle
Am Anfang des Jahres waren wir natürlich noch komplett im Baustellen-Modus. Der Estrich war drin und das große Ziel war vor Augen, aber die ersten Monate waren weiter dem Innenausbau gewidmet.

Umzug
Der Umzug konnte dann wie geplant Ende Mai (über Christi Himmelfahrt) stattfinden. Zwar hatte sich in der Zwischenzeit durch Corona bereits einiges geändert und den ersten Lockdown hatte wir auch hinter uns, aber auf der Baustelle hat uns das glücklicherweise nicht behindert. So haben wir also auf den Tag genau 365 Tage nach dem Spatenstich unsere erste Nacht im neuen, eigenen Heim geschlafen. Ein Traum!

Corona-Pandemie
Wie bei vielen anderen auch, hat die Corona-Pandemie auch unser Leben in 2020 bestimmt. Allerdings – und das muss man sich regelmäßig vor Augen halten – sind die Einschränkungen deutlich besser zu ertragen wenn man auf dem Land lebt. Viele Freiräume stehen uns nach wie zur Verfügung, auch wenn es Einschnitte im sozialen Leben gab, die besonders für die Kinder nicht leicht auszuhalten und zu verstehen sind.

Büro / HomeOffice
Das Arbeiten im HomeOffice wurde durch unseren Neubau natürlich auch deutlich angenehmer und mittlerweile wissen wahrscheinlich die meisten Kinder, dass Mama und Papa auch von zu Hause arbeiten können / müssen. Auch dies hat natürlich Auswirkungen auf das Familienleben, die aber sowohl positiv als auch negativ sind. Denn neben Erleichterungen, die z.B. aufgrund entfallener Fahrten ins Büro entstehen, kann es hin uns wieder auch nicht schaden eine gewisse Distanz zwischen Büro und zu Hause zu haben. Unterm Strich denke ich aber, dass das Thema „New Work“ einen entscheidenden Schubs bekommen hat, und es hoffentlich keinen Weg zurück in die alte Arbeitswelt geben wird!

20 Jahre – Jubiläen
Nicht nur 2020 war ereignisreich, sondern scheinbar auch das Jahr 2000. Denn im Jahr 2020 hätten gleich zwei für mich entscheidende Jubiläen stattgefunden, die (selbstredend) Corona zum Opfer gefallen sind:
20 Jahre Abitur: mittlerweile liegt mein Abi schon mehr als 20 Jahre zurück. Das hätten wir gerne mit unserem Jahrgang gefeiert.
20 Jahre CANDY APPLE RED: noch spektakulärer wäre für mich das Jubiläum unserer Rock Coverband CANDY APPLE RED geworden, welche es mittlerweile seit über 20 Jahren gibt. Wir stehen zwar nur noch selten auf der Bühne – wozu wir uns bewusst entschieden haben – aber 2020 hätten wir es richtig krachen gelassen. Mit allen Musikern von ehemaligen Besetzungen und vielen Highlights aus der Bandgeschichte. Aber noch bevor die Planungen in die heiße Phase gingen, wurde klar, dass dieses Jubiläum nicht stattfinden kann. Vielleicht schaffen wir es ja in 2021 zu feiern, dass wir dem Alter des Jugendstrafrechts entflohen sind. 😉

40 Jahre – Jubiläum
Ein kleines, aber feines Jubiläum konnte ich Ende September tatsächlich. Es wurde zwar nicht die geplante große Sause, aber dafür zwei kleine mindestens genau so schöne Sausen. Somit durfte ich mich zu einem der letzten des Jahres zählen, die ihren Geburtstag wenigsten noch „irgendwie“ feiern konnten. Mittlerweile muss man ja dafür schon dankbar sein!

Urlaub
Auch unser geplanter Familienurlaub auf einem Bauernhof konnte noch stattfinden. So haben wir ein paar entspannte Tage mit sehr wenigen Kontakten gehabt, während der Nachbarlandkreis Berchtesgadener Land als erstes Krisengebiet mit lokalem Lockdown bekannt wurde. Wenn man zur Ruhe auf dem Hof „gezwungen“ wird, weil einige angedachten Touren einfach nicht mehr möglich (oder nicht angebracht) waren, kann das auch etwas gutes haben.

Ihr seht: es hätte viel zu berichten gegeben, wenn auch nicht über die üblichen Themen Konzerte, Events und sonstige Aktivitäten. Das Jahr war allerdings in vielerlei Hinsicht anspruchsvoll und anstrengend, so dass doch einige Dinge auf der Strecke geblieben sind. So auch mein Blog. Ob sich das in diesem Jahr ändern wird, kann ich noch nicht abschätzen. Wünschen würde ich das mir, aber ein Vorsatz wird es nicht – will schließlich nicht in 365 Tagen feststellen, dass es auch in 2021 keinen einzigen Blogpost gab. 😉

In diesem Sinne: auf in ein spannendes, abwechslungsreiches, aber hoffentlich nicht so pandemiebestimmtes 2021!

2019 – Year of Changes

Das Jahr ist vorbei? Verrückt!

In dem vergangenen Jahr war vieles anders, es hat sich unglaublich viel verändert, daher ist es mein persönliches „Year of Changes“. Veränderung finde ich grundsätzlich gut, daher endet ein ereignisreiches Jahr, in dem eine Menge passiert ist.

Angefangen mit unserer Baustelle, wo Ende Mai der Bagger angerollt ist. Nach einigen Monaten Vorlauf und Planung hat sich also endlich etwas sichtbares getan. Während so einer Bauphase ist das Leben ein ganz anderes. Es gibt nur noch ein Thema und einen Fokus, vieles andere fällt hinten runter.

Auch im Büro war im vergangenen Jahr einiges los. Ich durfte bei der Umstrukturierung der kompletten IT „mittendrin statt nur dabei“ sein. Kein Tag wie der andere, viele Termine, Gespräche, eine riesige Erweiterung des Netzwerks und insgesamt sehr spannende Herausforderungen. Auch hier waren die Veränderungen für mich sehr positiv und ich bin davon überzeugt, dass auch das kommende Jahr aufregend bleibt.

Diese dicken Bs (Baustelle & Büro) hatten enormen Einfluss in 2019 und haben u.a. Auch dazu geführt, dass ich so offline wie seit Jahrzehnten nicht mehr war. Twitter, Blog und Co.? Seit dem Frühjahr quasi ausgestorben. Nix mehr gelesen, nix mehr geschrieben. Hin und wieder mal ein bisschen Instagram – weil er’s so schön schnell geht und keinen Aufwand bringt – das war’s aber auch. Mein Medienverhalten hat sich also auch komplett geändert. Hier wünsche ich mir allerdings, dass ich mich ab der zweiten Jahreshälfte 2020 wieder etwas mehr um ein paar Social Media-Spielereien kümmern kann, weil es einfach Spaß macht und ich gerne damit experimentiere.

Durch mein analoges Offline-Leben hatte ich auch das Gefühl nichts vom Weltgeschehen mitzubekommen und dass die Welt in den letzten Monaten einfach an mir vorbei gerauscht ist. Wobei das nicht immer verkehrt war.

Prinzipiell hätte mein Jahr 2019 genug „Content“ für einen zwanzigseitigen Jahresrückblick auf Lager, da es aber im Laufe der letzten Monate nichtmal für kurze Beiträge gereicht hat, wollen wir es an dieser Stelle nicht übertreiben und belassen es bei diesen Zeilen (spätestens wenn ich auf „veröffentlichen“ geklickt habe, fallen mir noch tausend Dinge ein, die ich hätte schreiben wollen…). Einen Rückblick auf die Meilensteine der Baustelle wird es vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt noch geben, vielleicht aber auch nicht.

Meine BestNine2019 auf Instagram fassen mein Jahr eigentlich recht kompakt zusammen: ein paar Drohnenfotos, hauptsächlich von der Baustelle und sonst nicht viel.

In diesem Sinne wünsche ich allen einen guten Rutsch in neue Jahr und viel Spaß, Erfolg und vor allem Gesundheit im neuen Jahr! Es bleibt spannend!

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