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2020 – das Jahr, welches in meinem Blog nicht existiert

Ein verrücktes Jahr dieses 2020. so verrückt, dass es dazu keinen einzigen Post in meinem Blog gibt. Das gab’s seit 14 Jahren noch nicht. Passt also ganz gut zu 2020, wo so viel passiert ist, was es bisher noch nicht gab.

Dabei hätte es eine Menge zu erzählen und schreiben gegeben. Weil vieles neu, vieles anders war und jede Menge passiert ist – auch trotz der Pandemie, die dieses Jahr entscheidend bestimmt hat. Rückblickend lässt sich das gar nicht alles zusammen fassen. Für‘s Protokoll (und mein Gedächtnis in X Jahren) versuche ich doch die Highlights wenigstens mal kurz zu nennen, auch wenn jeder Absatz mindestens ein eigenes Posting wert gewesen wäre.

Baustelle
Am Anfang des Jahres waren wir natürlich noch komplett im Baustellen-Modus. Der Estrich war drin und das große Ziel war vor Augen, aber die ersten Monate waren weiter dem Innenausbau gewidmet.

Umzug
Der Umzug konnte dann wie geplant Ende Mai (über Christi Himmelfahrt) stattfinden. Zwar hatte sich in der Zwischenzeit durch Corona bereits einiges geändert und den ersten Lockdown hatte wir auch hinter uns, aber auf der Baustelle hat uns das glücklicherweise nicht behindert. So haben wir also auf den Tag genau 365 Tage nach dem Spatenstich unsere erste Nacht im neuen, eigenen Heim geschlafen. Ein Traum!

Corona-Pandemie
Wie bei vielen anderen auch, hat die Corona-Pandemie auch unser Leben in 2020 bestimmt. Allerdings – und das muss man sich regelmäßig vor Augen halten – sind die Einschränkungen deutlich besser zu ertragen wenn man auf dem Land lebt. Viele Freiräume stehen uns nach wie zur Verfügung, auch wenn es Einschnitte im sozialen Leben gab, die besonders für die Kinder nicht leicht auszuhalten und zu verstehen sind.

Büro / HomeOffice
Das Arbeiten im HomeOffice wurde durch unseren Neubau natürlich auch deutlich angenehmer und mittlerweile wissen wahrscheinlich die meisten Kinder, dass Mama und Papa auch von zu Hause arbeiten können / müssen. Auch dies hat natürlich Auswirkungen auf das Familienleben, die aber sowohl positiv als auch negativ sind. Denn neben Erleichterungen, die z.B. aufgrund entfallener Fahrten ins Büro entstehen, kann es hin uns wieder auch nicht schaden eine gewisse Distanz zwischen Büro und zu Hause zu haben. Unterm Strich denke ich aber, dass das Thema „New Work“ einen entscheidenden Schubs bekommen hat, und es hoffentlich keinen Weg zurück in die alte Arbeitswelt geben wird!

20 Jahre – Jubiläen
Nicht nur 2020 war ereignisreich, sondern scheinbar auch das Jahr 2000. Denn im Jahr 2020 hätten gleich zwei für mich entscheidende Jubiläen stattgefunden, die (selbstredend) Corona zum Opfer gefallen sind:
20 Jahre Abitur: mittlerweile liegt mein Abi schon mehr als 20 Jahre zurück. Das hätten wir gerne mit unserem Jahrgang gefeiert.
20 Jahre CANDY APPLE RED: noch spektakulärer wäre für mich das Jubiläum unserer Rock Coverband CANDY APPLE RED geworden, welche es mittlerweile seit über 20 Jahren gibt. Wir stehen zwar nur noch selten auf der Bühne – wozu wir uns bewusst entschieden haben – aber 2020 hätten wir es richtig krachen gelassen. Mit allen Musikern von ehemaligen Besetzungen und vielen Highlights aus der Bandgeschichte. Aber noch bevor die Planungen in die heiße Phase gingen, wurde klar, dass dieses Jubiläum nicht stattfinden kann. Vielleicht schaffen wir es ja in 2021 zu feiern, dass wir dem Alter des Jugendstrafrechts entflohen sind. 😉

40 Jahre – Jubiläum
Ein kleines, aber feines Jubiläum konnte ich Ende September tatsächlich. Es wurde zwar nicht die geplante große Sause, aber dafür zwei kleine mindestens genau so schöne Sausen. Somit durfte ich mich zu einem der letzten des Jahres zählen, die ihren Geburtstag wenigsten noch „irgendwie“ feiern konnten. Mittlerweile muss man ja dafür schon dankbar sein!

Urlaub
Auch unser geplanter Familienurlaub auf einem Bauernhof konnte noch stattfinden. So haben wir ein paar entspannte Tage mit sehr wenigen Kontakten gehabt, während der Nachbarlandkreis Berchtesgadener Land als erstes Krisengebiet mit lokalem Lockdown bekannt wurde. Wenn man zur Ruhe auf dem Hof „gezwungen“ wird, weil einige angedachten Touren einfach nicht mehr möglich (oder nicht angebracht) waren, kann das auch etwas gutes haben.

Ihr seht: es hätte viel zu berichten gegeben, wenn auch nicht über die üblichen Themen Konzerte, Events und sonstige Aktivitäten. Das Jahr war allerdings in vielerlei Hinsicht anspruchsvoll und anstrengend, so dass doch einige Dinge auf der Strecke geblieben sind. So auch mein Blog. Ob sich das in diesem Jahr ändern wird, kann ich noch nicht abschätzen. Wünschen würde ich das mir, aber ein Vorsatz wird es nicht – will schließlich nicht in 365 Tagen feststellen, dass es auch in 2021 keinen einzigen Blogpost gab. 😉

In diesem Sinne: auf in ein spannendes, abwechslungsreiches, aber hoffentlich nicht so pandemiebestimmtes 2021!

#DICE #DICE Baby!

Eigentlich sollte man während der Elternzeit gar nicht an die Arbeit denken und das gelingt mir soweit auch ganz gut. 🙂

Aber ausgerechnet jetzt, wo ich mal für ein paar Wochen den Schreibtisch gegen das Lenkrad von einem Wohnmobil getauscht habe und mich in Elternzeit befinde, passiert etwas spannendes bei der Debeka: das #DICE – Debeka Innovation Center befindet sich im Aufbau.

Das finde ich deswegen spannend, weil ich mir davon eine Arbeitswelt verspreche wie ich sie von früher gekannt und auch gemocht habe. Die Umstellung als ich zur Debeka kam, war für mich immens. Ich habe sozusagen vom kleinen Speedboot zum Hochseetanker gewechselt. Klar hat das auch einige Vorteile, aber es gibt auch bis heute noch Dinge, die ich vermisse oder aus der Agentur- und Start-Up-Welt jahrelang anders gewohnt war.

Jetzt könnte aber mal „Schwung in die Kiste“ kommen.

Denn mit dem neuen #DICE entsteht ein kleiner Ableger, in dem es weniger Bedenken geben soll und man #einfachmachen kann. Genau mein Ding: digital, online, kreativ, experimentierfreudig – einfach innovativ.

Schade, dass ich ausgerechnet dieses Jahr nicht beim #bcko18 dabei sein kann, denn dort wird das #DICE präsentiert bzw. es wird wohl Sessions von den Debeka-Kollegen geben. Vor zwei Jahren war das irgendwie noch unvorstellbar. Als ich damals beim Barcamp #bcko16 war, lautete einer meiner Hashtags noch #heuteberuflichleideroffline (oder so ähnlich).

Jetzt muss ich das ganze leider aus der Ferne verfolgen und hoffen, dass es auch nach meiner Rückkehr aus der Elternzeit noch früh genug ist, um an spannenden Projekten im #DICE teilnehmen zu können.

Jobsuche beendet!

Die Jobsuche ist beendet. Am 01. Juli 2013 geht es weiter im Arbeitsleben. Monster-, Stepstone-, Jobleads-, undwiesiealleheißen-Mails verschwinden wieder aus dem Postfach.

Mein neuer Arbeitgeber

…wird die DEBEKA Gruppe und dort werde ich im Bereich „Betriebsorganisation“ tätig sein.

debeka_grafik_slogan

Ja, es ist keine hippe, coole, innovative oder top-moderne Agentur oder ein abgefahrenes Start-Up, sondern ein traditionelles und konservatives (Versicherungs-) Unternehmen und auch mein Aufgabenbereich ist weit von Themen wie Online-Marketing, Social Media und Co. entfernt. Aber ich hatte in meiner Jobsuche ja erwähnt, dass ich für viele Einsatzgebiete offen bin und so hat sich im Laufe der Suche herausgestellt, dass die Debeka als Arbeitgeber mir sehr attraktive Rahmenbedingungen bietet, denn mit zunehmendem Alter spielen andere Faktoren entscheidende Rollen. 😉

Man achtet dann auch auf solche Dinge:

Siegel_Top-Arbeitgeber_Focus_jpgaudit_2010

erfolgsfaktor-familie_logo

Und wenn man dann auch noch ein interessantes Betätigungsfeld angeboten bekommt, fällt die Entscheidung gar nicht so schwer. Der Bereich „Betriebsorganisation“ kümmert sich um die Optimierung der Geschäftsprozesse im Gesamtunternehmen und betreut vor allem die zentralen IT-Systeme der gesamten Debeka Gruppe. Die Position ist also – ähnlich wie mein letzter Job – eine Schnittstelle zwischen IT und den jeweiligen Fachbereichen. Ich freue mich jedenfalls auf die (wie man so schön sagt) „neue Herausforderung“!

Nun aber zu der entscheidenden Frage, die sich in den letzten Wochen sicher der ein oder andere gestellt hat:

Hat die öffentliche Jobsuche via Social Media überhaupt was gebracht?

Auf den ersten Blick eher nicht, da ich nicht in dem Themenumfeld lande, welches ich in der Suche hauptsächlich angesprochen habe. ABER:

Mir war zu Beginn der Aktion vollkommen klar, dass ich über die öffentliche Bekanntmachung in meinem Blog keine Personaler, Geschäftsführer oder sonstige Verantwortliche in Unternehmen erreiche und auf mich aufmerksam mache. Denn: mein Blog ist und bleibt „privat“, d.h. es ist kein Fach- oder Themenblog, in dem ich mich ausführlich mit Themen auseinandersetze, die auch für meinen Job relevant wären. Ich trete dort also nicht als Experte einer bestimmten Richtung auf. Dementsprechend liest hier kein Fachpublikum mit, sondern hauptsächlich private Kontakte, die meistens über Facebook oder Twitter auf meinem Blog landen.

Meine Erwartungen

Dementsprechend waren meine Erwartungen lediglich darauf begrenzt, dass ich mein direktes Umfeld auf die Jobsuche aufmerksam mache und sich dadurch vielleicht der ein oder andere Hinweis ergibt.

Das Ergebnis

Genau das hat ausgezeichnet funktioniert! Ich habe die Seite zur Jobsuche (mittlerweile in einen Artikel umgewandelt) in meinem Blog an einem Sonntag Abend (10. März 2013) zwischen 18 – 19 Uhr live geschaltet und entsprechend bei Facebook, Twitter, Xing und LinkedIn verlinkt. An diesem Abend sind die Seitenaufrufe auf meinem Blog über +4.000% gestiegen (in den deutlich 4-stelligen Bereich), wie bereits HIER erwähnt. Und auch die Aufenthaltsdauer ist mit durchschnittlich 3,5 Minuten enorm angestiegen. Knapp 65% dieser Zugriffe kamen über Facebook und dort wurde mein Posting auch zahlreiche Male geteilt, so dass der Besucherstrom nach Veröffentlichung noch einige Tage deutlich höher war als in meinem Blog üblich.

Auf Monatsbasis sehen die Besucherzahlen grafisch so aus:

Besucher Blog

Auch die Aufrufe meines Lebenslaufs unter re.vu/christian.laux lagen deutlich höher als ich vermutet hätte: seit März wurde dieser Lebenslauf über 800 mal aufgerufen.

Ich habe mich natürlich nicht darauf verlassen, dass mir auf diese Art ein neuer Job zugeflogen kommt, daher bin ich natürlich auch den Weg der klassischen Bewerbung gegangen. Bewerbungen auf ausgeschriebene Stellen und Initiativbewerbungen habe ich einige geschrieben (im mittleren zweistelligen Bereich).

Die Absagen

Erschreckend ist, dass man auf Rückmeldungen auf Bewerbungen zu ausgeschriebenen Stellen verdammt lange warten muss. In der Regel bekommt man frühestens nach 4-6 Wochen ein Feedback…WENN ÜBERHAUPT! Ich habe aktuell noch einige Bewerbungen aus Februar / März offen, wo ich nie eine Rückmeldung zu bekommen habe!

Wenn dann Rückmeldungen in Form von Absagen kamen, waren dies in der Regel nur die üblichen Floskeln:

…Nach eingehender Prüfung… Wir bedauern… Sehen Sie diese Entscheidung bitte nicht als Einschränkung Ihrer fachlichen und persönlichen Qualifikation… Bewerber, die dem Anforderungsprofil noch besser entsprechen… Für das unserem Unternehmen entgegengebrachte Interesse… Für Ihren weiteren beruflichen Lebensweg…

Liebe Personalabteilungen,

ich wäre irgendwann bereit gewesen Geld zu zahlen für eine Absage nach dem Motto:

Ihre Gehaltsvorstellungen waren vollkommen überzogen…

oder

Wir haben jemanden mit deutlich mehr Berufserfahrung eingestellt…

oder

Sie haben nicht das drauf, was wir benötigen…

Wie wäre es mit einem neuen Geschäftsmodell? Wenn man nach der klassischen Basic-Absage weitere Infos haben möchte, woran man tatsächlich gescheitert ist, beantragt man die Premium-Absage für 5 Euro, die detaillierte Infos über den Grund der Absage enthält. Dann wüsste man wenigstens wo man dran ist und was man für zukünftige Bewerbungen beachten muss. (Und nein, ich meine nicht die grundsätzliche Gestaltung der Bewerbungsunterlagen…für sowas gibt es ja bereits Coaches)

Zurück bzw. abschließend zum eigentlichen Thema:

Fazit

Ich würde diesen Weg jederzeit wieder gehen, sofern es die Rahmenbedingungen zulassen. Nachteile habe eigentlich keine erfahren. Für mich war diese Vorgehensweise in meiner aktuellen Situation genau die richtige Lösung. Letztendlich habe ich mich auch bei der Debeka nach einem Hinweis aus meinem Freundeskreis (dafür nochmal DANKE) initiativ beworben!

Und jetzt genieße ich die letzten freien Tage – bei strahlendem Sonnenschein – und freue mich auf den Dienstbeginn am 01. Juli bei der Debeka Gruppe in Koblenz!

Status: Jobsuche

Da das Interesse scheinbar vorhanden ist und ich immer wieder gefragt werde wie es bei der Jobsuche läuft, hier ein kleines Update.

Die Jobsuche läuft aktuell noch. Ich hatte bereits Vorstellungsgespräche und weitere sind auch für die nächsten Tage schon geplant. Es sind allerdings ich noch viele Bewerbungen offen, wo ich noch kein Feedback zu bekommen habe. Teilweise lassen sich Unternehmen verdammt lange Zeit oder reagieren überhaupt nicht auf Bewerbungen (aber das ist nochmal ein anderes Thema).

In absehbarer Zeit werde ich (hoffentlich) eine Entscheidung treffen und natürlich auch über das Ergebnis berichten. Dann gibt es auch Details zu meiner Bewerbung über Blog und Social Networks: Wer hat sich gemeldet? Was hat es gebracht? Würde ich es wieder tun? etc. …Bis dahin: stay tuned!

Zwischenstand der #Jobsuche

Genau vor einer Woche habe ich auf meinem Blog meine Jobsuche veröffentlicht. Ob man dieses Beispiel „Personal Branding“, „Social Recruiting“, „passive Bewerbung“, „Recruiting 2.0“ oder wie auch immer nennt…ich weiß es nicht. Jedenfalls geht es darum die Jobsuche öffentlich im Web zu betreiben und sich die Vorzüge von Social Media zunutze zu machen.

Der Zeitpunkt (Sonntag Abend zw. 18-19 Uhr) war zwar bewusst gewählt, aber dass mein Blog innerhalb der nächsten vier Stunden über 4000% (in Worten: viertausend) mehr Traffic als sonst durchschnittlich erlebt hat, hätte ich nicht gedacht. Und das wo doch an diesem Abend der erste Tatort mit Til lief. 😉
Jedenfalls wurde mein Blog-Posting am Sonntag Abend und auch noch am Montag über Facebook und Twitter zahlreich geteilt und retweeted. Dafür VIELEN DANK. Auch die Tage danach wurde die Nachricht vereinzelt geteilt, aber der starke Besuch der Seite ging ab dem dritten Tag wieder deutlich zurück.
Aufgrund des Postings haben mich auch schon einige Hinweise von Freunden, ehemaligen Kollegen und Kommilitonen erreicht. Bisher gibt es noch keine erwähnenswerten Ergebnisse, aber ich werde Euch natürlich auf dem Laufenden halten. Einige Bewerbungen laufen und ich bin gespannt, ob sich am Ende etwas über den „klassischen“ oder über den „social“ Weg ergibt.

Ich suche einen neuen Job!

„Hiermit bewerbe ich mich für die von Ihnen….“ ach, lassen wir das.

DIE KÜNDIGUNG

Ja, ich bin auf der Suche nach einem neuen Job. Diesmal nicht weil es mir nicht mehr gefällt, die Bezahlung nicht stimmt oder es mich in eine andere Region zieht. Diesmal, weil mein Arbeitgeber mir gekündigt hat. Aus „betriebsbedingten Gründen“. Nun gut, ist doof, weil ich zum ersten Mal das Gefühl hatte in einer Firma „angekommen“ zu sein und dort nur mit Frollegen gearbeitet habe. Aber es nützt ja nichts. Suchen wir halt was Neues.

NEUE WEGE

Aber diesmal nicht die 0815-Nummer: Stellenbörsen durchwühlen, jede Menge BlaBla lesen, zig Bewerbungen verschicken und hoffen, dass was bei ‚rum kommt. Diesmal soll alles so ganz öffentlich im Internet passieren. Ganz social und 2.0 und so. Schließlich scheint das grade hip zu sein, denn Christine Heller (alias die Punktefrau), Nico LummaFlorian BlaschkeMarkus G.Sänger, und sicher noch viele weitere machen es momentan auch so. Teilweise haben sie die Suche auch bereits erfolgreich abgeschlossen.

Aber zurück zu mir. Ich stehe erst am Anfang. Meine Bewerbungsunterlagen sind aktualisiert, die Stellenbörsen-Alerts aktiviert und erste Bewerbungen sind schon raus. Aber diesmal möchte ich ja auch neue Wege gehen.

DAS BIN ICH

Ich bin Generalist, ich bin Digital Native, ich bin Social Media Enthusiast, ich bin Millennial, ich bin Musiker, ich bin Marketing (-Opfer), ich bin IT-affin.

Das folgende Video vermittelt einen kurzen Eindruck über mich. Wer lieber selbst klickt, kann das HIER tun (dort gibt es auch die „Outtakes“).

DER EINE JOB

Ich habe mir viele Gedanken gemacht, aber auf DEN EINEN JOB, den ich gerne hätte, will ich mich nicht festlegen.

Es gibt viele Sachen, die mich interessieren und die ich gerne machen würde. Daher ist es schwierig die passende Jobbezeichnung zu finden für das, was ich suche. Es darf gerne „was mit Medien“ sein, oder Marketing, oder Kommunikation, oder PR…am liebsten sogar alles auf einmal. Und ganz viel „Online„, denn das mache ich am liebsten. Wenn das Ganze dann noch mit Events zu tun hat oder das Musikbusiness eine Rolle spielt, werden meine Augen und Ohren besonders groß!

Ob später Social Media Manager, Innovationsmanager, Corporate Communications Manager, ABC-Consultant, Referent XYZ, Feel Good ManagerDirector of Freshness, Director of Happiness oder wieder Assistent der Geschäftsführung auf meiner Karte steht,… da bin ich relativ offen.

Wer immer tut was er schon kann, bleibt immer das was er schon ist. (Henry Ford)

Es darf also gerne auch ein komplett neuer Themenbereich sein…wenn ich ein gutes Gefühl habe, bin ich dabei.

Einen Haken gibt’s allerdings noch: ich bin zwar reiselustig und -bereit, aber nicht mehr umzugswillig. Tägliche Anwesenheit in einem Büro in München, Hamburg oder Berlin kommt also nicht in Frage. (M)ein zukünftiger Arbeitsplatz sollte von meinem Wohnort (Bendorf bei Koblenz) entweder gut zu erreichen sein, oder aber idealerweise so viel Freiheit und Flexibilität bieten, dass der Wohnort praktisch keine Rolle spielt.

LEBENSLAUF

Den etwas anderen Lebenslauf gibt es hier: (bitte anklicken zum Vergrößern)

re.vu - Lebenslauf

Natürlich gibt es auch den klassischen Lebenslauf von mir:
(und auf Anfrage auch die vollständigen Bewerbungsunterlagen inkl. Zeugnisse)

Download: Lebenslauf C.Laux

(andere Designs: lebenslauf.com – Google | lebenslauf.com – blau)

ICH IM NETZ

Im Netz gibt es eine ganze Menge weiterer Infos über mich, z.B. hier:

XINGLinkedInabout.meFacebookTwitter, …

IN DIESEM SINNE

Ich bin gespannt welche Chancen und Möglichkeiten sich durch diesen Eintrag ergeben. Der virale Effekt wird sicher nicht so einschlagen wie in anderen bekannten Fällen, da mein Blog bisher kein Fach- oder Themenblog war/ist und ich ihn nur für private Spielereien genutzt habe, genau so wie z.B. auch Twitter.

Wenn sich meine Suche aber dennoch rundsprechen sollte und Sie / Du jetzt das Bedürfnis haben / hast mit mir zu reden: GERNE!

Auch für alle anderen Hinweise oder Empfehlungen bin ich dankbar!

Dieser Artikel darf natürlich gerne geshared, geliked, getwittert und gesonstwas werden…immer raus damit.

DANKE! 🙂

„So einer“ war ich mal…

Bald: Life 3.0

Bei Twitter und Facebook war es teilweise schon zu lesen: meine Station bei der Quisma in Frankfurt/Main als Mediaplaner CPX ist beendet. Vergangenen Freitag hatte ich dort meinen letzten Arbeitstag und da ich in den letzten Tagen unterwegs war, komme ich erst jetzt dazu den entsprechenden Blogeintrag zu schreiben.

Ich war zwar nur ein Jahr bei der Quisma, habe in dieser Zeit allerdings viel erlebt. Anfangs war die Frankfurter Truppe ein kleines 3-Personen Team, mit den jeweiligen Chefs im Headquarter in München. Mittlerweile ist aus dieser Truppe ein eigener Standort geworden, der mittelfristig auch alle Kunden, die für die Mindshare in Frankfurt betreut werden, alleine abbilden soll. Es war eine sehr spannende Zeit mit der ein oder anderen Herausforderung, aber letztendlich habe ich diesen Schritt nicht bereut. Dass es mich nicht ewig auf Agenturseite halten wird, war klar. Aber der Wechsel auf „Kundenseite“ ist im Onlinemarketing nicht immer ohne weiteres möglich, da die Möglichkeiten und  die Stellen eher begrenzt sind.

Um nicht für alle Ewigkeiten im Onlinemarketing „gefangen“ zu sein, habe ich mich dazu entschlossen diese Branche zu verlassen und eine neue Herausforderung in einer fremden Branche zu suchen. Meine Interesse für alles was mit Web2.0, Social Media, und Online allgemein zu tun hat, ist nach wie vor sehr stark vorhanden, aber ich wollte mich beruflich davon lösen. Dazu kommt, dass ich in Frankfurt nie wirklich „angekommen“ bin. Meine Verbindungen in die Heimat waren nach wie vor vorhanden, so dass ich eigentlich „nur“ zum Arbeiten in Frankfurt war, und meine Wochenenden meist woanders verbracht habe.

So kommt es, dass ich ab April einem neuen Job nachkommen werde, bei dem ich (hoffentlich) einige Dinge miteinander verbinden kann. Ich werde als „Assistent der Geschäftsführung“ im Bereich IT Consulting bei der TGC GmbH in Grevenmacher arbeiten.

Das bringt mich wieder zurück in Richtung Heimat, denn ich kann von der Eifel nach Luxemburg pendeln, und ich werde mich einem neuen Thema widmen. Zu meinem neuen Job wird es sicher nochmal einen ausführlicheren Beitrag geben.

Momentan genieße ich meinen Resturlaub, in dem es mich schon mal kurz (für einen Tag) nach Wien verschlagen hat. Das war aber quasi nur der Appetizer, denn mein geplanter Wien Besuch wird erst nächste Woche stattfinden. Danach wird’s bestimmt auch Fotos und Videos geben.

Im Zuge des neuen Lebensabschnitts wird natürlich auch der Blog einen neuen Namen (und wahrscheinlich ein neues Design) bekommen. Außerdem hat sich sonst auch noch einiges in den letzten Wochen getan, wovon ich bisher nicht berichtet habe. Ich habe aber grade keine Lust das alles in ein Posting zu packen, sondern werde alles nach und nach erzählen. Dadurch wird der Blog hoffentlich auch regelmäßiger gefüttert. 😉

Ich werde Bierbrauer in der Schweiz

Kaum zu glauben, aber wahr. Vor einigen Wochen habe ich an der Aktion „Graubünden lässt arbeiten“ teilgenommen und mich als Bergbraumeister in Davos beworben. Nachdem ich die Aktion schon komplett verdrängt hatte und dementsprechend auch vergessen habe meine Facebook-„Freunde“ zu bitten für mich zu voten, habe ich am vergangenen Freitag eine Mail bekommen mit dem Betreff: „Du wirst Bierbrauer“. Ich habe es also auch ohne Hilfe in die Finalrunde der letzten fünf Bewerber geschafft und wurde dann von der Jury als Gewinner ausgewählt…*FREUDE*!!!

Jetzt werde ich also vom 3. bis 10. September 2010 als Bierbrauer in der Firma BierVision Monstein AG, der höchstgelegenen Brauerei Europas arbeiten…ja, ARBEITEN, ihr habt richtig gehört. Denn ich habe ja nicht an einem Gewinnspiel für einen Urlaub teilgenommen, sondern habe mich für einen Traumjob beworben. 😉

Einen genauen Einsatzplan habe ich auch schon erhalten. Neben dem Bierbrauen habe ich während dieser Zeit noch eine weitere Aufgabe: den Job anhand von Fotos und Videos und einer abschließenden Reportage zu dokumentieren. Von bereits vergebenen Jobs sind auch schon einige Reportagen online. Scheinbar intuitiv habe ich mir wenige Tage vor der Gewinnbenachrichtigung eine tolle Flip UltraHD zugelegt, somit bin ich schon bestens ausgerüstet für diese Mission.

Morgen wird auf jobs.graubuenden.ch der offizielle Gewinner des Braumeister-Jobs bekannt gegeben, aber ihr habt diese Info ja jetzt schon exklusiv! 😉

Ich werde natürlich nicht nur in einem abschließenden Blogartikel auf der Webseite der Ferienregion Graubünden über dieses Erlebnis berichten, sondern auch hier in meinem Blog (und bei Twitter und Facebook).

In diesem Sinne: Prost!

Was war, was wird…

Ende 2009 hat meine Zeit bei MediaCom Interaction geendet und ich habe mir bewusst Zeit genommen um eine Entscheidung für einen neuen Job zu treffen. Im Dezember haben einige Gespräche stattgefunden und während dieser Zeit haben sich zudem weitere Möglichkeiten ergeben, so dass ich die „Auszeit“ kurzerhand von einem Monat auf zwei Monate verlängert habe. Gerade in dieser Zeit (bzw. gegen Ende meiner MediaCom Zeit) hat sich die Stärke von Social Networks gezeigt. Eine kurze Statusmeldung bei Xing oder ein entsprechender Tweet haben viele Rückmeldungen erzeugt und neue Möglichkeiten eröffnet. Einige Bekannte und Kollegen sind daraufhin auch direkt mit relevanten Angeboten auf mich zugekommen. Derzeit wird im Netz an vielen Stellen über Recruiting in Social Networks oder via Twitter diskutiert (z.B. bei Süddeutsche, Talentialpraktika.de, personalberater-blog.de, blogaboutjob.de, u.v.a.). Auch ich habe u.a. eine „Stellenausschreibung“ bei Twitter gesehen, worauf ich mich beworben habe und auch dann bei dem entsprechenden Unternehmen zu Vorstellungsgesprächen eingeladen wurde. Twitter ist also auch im Recruiting eine sehr spannende Geschichte, die definitiv funktioniert (auch wenn ich ab nächster Woche nicht bei diesem Unternehmen anfangen werde).

Aber dennoch:

Nächste Woche geht’s los mit dem „Life 2.1„…die zweite Station im Berufsleben steht an.
Ich werde der Online-Branche erhalten bleiben und für die Quisma GmbH in Frankfurt (FFM) tätig sein. Somit bleibe ich nicht nur der Branche, sondern auch weiterhin der GroupM treu, denn wie mein vorheriger Arbeitgeber, MediaCom Interaction, gehört auch Quisma zur GroupM. Der Hauptsitz von Quisma ist in München, wo ich auch die ersten Wochen verbringen werde, bevor ich dann in Frankfurt eingesetzt werde, um am Hauptstandort von Mindshare (auch in deren Büros) für Quisma zu arbeiten. Mehr zu Quisma und meinem zukünftigen Job gibt es dann demnächst.

Nach der Einarbeitungszeit in München heißt es dann: Frankfurt ich komme…

(Foto: Wikimedia)

Derzeit bin ich auf Wohnungssuche in Frankfurt, wenn also jemand eine Unterkunft kennt (3ZKB, 70-90qm, EBK, recht zentral), bin ich für jeden Hinweis dankbar!

P.S.:

Die Agentur für Arbeit hat besonders im Dezember dafür gesorgt, dass es mir zu keiner Zeit langweilig wurde. Unglaubliche Unfähigkeit, fehlende Flexibilität, nichtvorhandenes Vermögen zum Zuhören & Denken haben mich ständig vor neue Herausforderungen gestellt und an den Rande der Verzweiflung gebracht. Ob ich diese gesammelten Stories irgendwann mal als „unendliche Geschichte“ hier im Blog veröffentlichen werde, oder ob ich daraus ein Buch oder einen Film mache und damit reich und berühmt werde, muss ich mir noch überlegen. 😉


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