Baggerstich

Auf einer Wiese am Ortsrand von Darscheid in der Vulkaneifel sollte unser großes Abenteuer #lauxbau starten. Aus einer grünen Wiese wurde unser Baugrundstück!

Am 23. Mai 2019 war es endlich soweit! Nach der monatelangen Planungsphase erfolgte endlich der „Baggerstich“ und plötzlich hat es sich auch nach Bauen und nicht nur nach Planen angefühlt.

Die Planungsphase vorher war geprägt von Auf und Abs. Denn einerseits ist es ultraspannend sich zum allerersten Mal mit der Materie Bauen zu befassen und sich mit sämtlichen Optionen auseinanderzusetzen (mit Keller / ohne Keller, Massiv / Holzständerwerk, und und und…). Anderseits hat das ständige Planen genervt, weil man sich immer nur in der Theorie befindet, sich mit immensen Papierstapeln beschäftigen muss und es gefühlt einfach nicht voran geht. Besonders die Finanzierung fand ich sehr nervig, weil ich dieses Thematik total unsexy finde.

Aber all das war plötzlich vergessen, als der Bagger Ende Mai 2019 anrollte und aus einer bis dahin schönen Wiese eine braune Fläche zauberte.

Und wo morgens noch grünstes Gras wuchs, war abends ein riesiges Loch zu finden. Vielleicht etwas zu groß, aber mehr dazu in ein paar Wochen.

Anhand der Fotos ist schon zu erkennen, dass wir uns aufgrund unserer Hanglage für einen Keller entschieden haben. Die Kosten für einen Keller sind zwar immens, aber wir haben keinen Keller, der komplett in der Erde verschwindet. Die beiden Räume zur Gartenseite können als normale Wohnräume genutzt werden können. In unserem Fall sind es unsere beiden Büros (Lehrer:innenzimmer und MännerMusikHomeOfficeZimmer). Und das hätte vor zwei Jahren niemand gedacht, aber in diesen Zimmern haben wir bedingt durch die Corona-Pandemie bisher schon mehr Zeit verbracht, als wir jemals gedacht hätten. Die Entscheidung für einen Keller mit separaten Büros war also aus unserer Sicht jetzt schon goldrichtig.

Aufschütten – und somit ohne Keller bauen – wäre zwar etwas günstiger gewesen, aber uns hätte einiges an Lagerraum gefehlt. Und da wir uns für ein offenes Obergeschoss – ohne Speicher – entschlossen haben, wollten wir auf die Kellerräume keinesfalls verzichten.

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Die kompletten Erdarbeiten und der Kellerbau wurde von der Bauunternehmung Jürgen Lenarz aus Sarmersbach übernommen.

Wir haben uns bewusst für lokale Dienstleister entschieden und waren mit den erledigten Arbeiten sehr zufrieden, vor allem weil Jürgen mit seinem Team sehr zuverlässig gearbeitet hat und stets pragmatische Lösungen für Probleme aller Art gefunden hat.

Habt ihr Fragen zur Planungsphase oder den ersten Aktivitäten auf der Baustelle? Dann nutzt gerne die Kommentare!

 

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