Anreise nach Dänemark (#SkandinaVIER)

Drei Tage eher als geplant, starteten wir am 17. Mai in unser lange geplantes und ebenso ersehntes Skandinavien-Abenteuer. Nachdem alles Gepäck und Vorräte im WoMo verstaut waren, ging es am frühen Abend los. Endziel an diesem Tag war der Parkplatz des Schwimmbades in Gevelsberg. Das lag zwar nur knapp zwei Stunden von zu Hause entfernt, sollte aber für die erste „Kennenlerntour“ mit unserem fahrbaren Untersatz reichen.

Pfingstreise-chaos und campingplatz-premiere

Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück weiter in Richtung Norden. Das Problem an diesem Tag würde, wie schon vermutet, der Verkehr sein. Das Pfingstwochenende lag vor uns und erfahrungsgemäß ist der Verkehr freitags zuvor am Schlimmsten. Schließlich strandeten wir nach zig Umleitungen und Staus am späten Nachmittag in der Nähe von Bremen, genauer in Tarmstedt, wo wir auf einem gemütlichen Campingplatz unsere „richtige“ Campingpremiere feierten.

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wunderschönes glücksburg

Samstags verließen wir Tarmstedt nach einem letzten größeren Einkauf gegen Mittag. Unser heutiges Ziel: An Hamburg vorbei und so weit es geht in Richtung Norden kommen. So landeten wir am Nachmittag auf einem sehr schönen Campingplatz in Glücksburg-Holnis an der Ostsee. Der Ort empfing uns mit warmem, sonnigem Wetter und einer warmen Ostsee, die zum Baden einlud. Ein schönes Fleckchen Erde, von welchem man direkt nach Dänemark, unser nächstes Reiseziel, schauen konnte.

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in vier stunden von süden nach norden

Leere Autobahnen in Dänemark und kein einziger Stau sorgten dafür, dass wir an Pfingstsonntag innerhalb von vier Stunden einmal von Süden nach Norden durchfahren konnten. So erreichten wir am Nachmittag mit Hirtshals den Ort in Dänemark, von welchem wir mit der Fähre dienstags nach Norwegen übersetzen würden. Highlight hier war unser Stellplatz direkt am Meer, unterhalb des Leuchtturmes. Echt kitschig, aber auch soooooo schön!!!!

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Am Tag der Überfahrt nach Norwegen haben wir am Nachmittag noch das Oceanarium besucht. Vermutlich lebt das größte Aquarium Nordeuropas zu 90% von Reisenden, die auf die Fähre am Abend warten müssen, aber dennoch war es ein lohnenswerter Besuch. Beeindruckend war nicht nur das Becken, in dem man Fische und Rochen streicheln konnte, sondern vor allem das gigantische Becken mit dem Mondfisch.

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Im nächsten Blog-Artikel geht unsere Reise in Norwegen weiter. Ihr dürft gespannt sein!

HIER gelangt ihr zu allen Beiträgen von unserer #SkandinaVIER-Tour.

#SkandinaVIER – Der Rückblick

Nun ist unsere Reise schon wieder zu Ende und nach über vier Wochen „on the road“ sind wir wieder zu Hause angekommen und gewöhnen uns – schneller als uns lieb ist – wieder an den „normalen“ Alltag. Unsere viereinhalbwöchige Tour war von Anfang bis Ende eine absolut lohnenswerte, intensive Erfahrung.

Eigentlich sollte es nach der Reise keine ausführliche Reisedokumentation geben, aber da wir so oft nach unserer Route und nach Tipps gefragt wurden, haben wir uns entschlossen alles ein wenig aufzubereiten: Gestückelt in mehrere Blogbeiträge, etwas improvisiert und „aus dem Gedächtnis“, da wir während der Tour noch keine Doku geplant hatten – sonst wären wir das wahrscheinlich etwas anders angegangen.

Die Zusammenfassung schonmal vorab:

Reisezeitraum und Wetter

Gefühlt war unser Reisezeitraum (Mai – Juni) die perfekte Zeit für den Trip durch die Fjordlandschaften in Norwegen. Wir haben zwar keinen Vergleich und die Region ist bestimmt auch faszinierend, wenn Schnee und Eis die Szenerie beherrschen, aber es ist einfach fantastisch wenn im Frühsommer das Eis auf den Bergen schmilzt und zahlreiche Wasserfälle ins Tal bzw. in die Fjorde hinabrauschen. Dazu kommt natürlich, dass wir ein traumhaftes Wetterchen hatten. In den viereinhalb Wochen hatten wir gerade mal 2 Stunden Regen: 15 Minuten Regenschauer auf der Autobahn in Kopenhagen und der Rest in einer Nacht in Ålesund. Außerdem war es überdurchschnittlich warm. Außerhalb von Deutschland waren wir eigentlich nur in kurzen Hosen unterwegs, da wir in der Regel deutlich über 20 Grad – bei strahlendem Sonnenschein – hatten. Die langen Hosen und Pullis haben wir tatsächlich erst am Ende unserer letzten Woche gebraucht. Bis dahin bleib ein Großteil der eingepackten Klamotten unangetastet. Also hatten wir wahnsinnig viel Glück, denn dieses Wetter ist zu dieser Jahreszeit in Skandinavien alles andere als üblich (in der Regel sind es 15 Grad mit regelmäßigen Schauern oder tagelangem Regen).

Reiseroute

Unsere Reiseroute haben wir nicht komplett selbst geplant, sondern uns zu großen Teilen am E-Book von PaulCamper orientiert. Mittlerweile ist aus dem damals deutlich günstigeren E-Book der „Easy Camper Guide“ geworden. Wir haben mit der Zeit festgestellt, dass viele Texte von Homepages, wie z.B. visitnorway.de kopiert wurden, aber dennoch war das E-Book uns eine große Hilfe, da es neben den Sehenswürdigkeiten auch eine Vorauswahl an Campingplätzen enthielt, die wir größtenteils auch angefahren haben. Die einzelnen Übernachtungsplätze werden wir in einem späteren Artikel (noch nicht veröffentlicht) noch aufzählen. Hier unsere komplette Route (knapp über 5.000 Kilometer), die wir in den viereinhalb Wochen zurückgelegt haben, im Überblick.

* Mist, hätten wir dieses Tripline schon vor unserem Trip entdeckt, hätte sich damit Einiges sehr einfach zaubern lassen. So gibt’s aber jetzt bei den meisten Stationen nur ein oder zwei Fotos.

Tesla und Co.

Es gibt Dinge, da gewöhnt man sich recht schnell dran. In Norwegen ist das z.B. Die E-Mobilität. In Hirtshals standen an der Fähre schon mehr als 25 nigelnagelneue Tesla bereit um nach Norwegen geschippert zu werden. In Norwegen selbst ist gefühlt jedes vierte bis fünfte Auto ein E-Fahrzeug, hauptsächlich Tesla. Während die E-Fahrzeuge in Deutschland noch die große Ausnahme darstellen und ein Tesla auf der Straße immer wieder ein Highlight ist (jedenfalls für Christian), gewöhnt man sich in Norwegen schnell an Modell S, Modell X, aber auch an BMW i3, Nissan Leaf oder Renault Zoe.

Cashless

Auch beim Thema bargeldloses Bezahlen ist man in Skandinavien deutlich weiter als in Deutschland. Es ist überall, aber wirklich ÜBERALL, selbstverständlich mit (Kredit-)Karte zu zahlen. Man muss weder in Dänemark, Norwegen oder Schweden jemandem erklären, dass man durch bloßes Auflegen der Bankkarte kontaktlos bezahlen kann und es ist einfach praktisch wenn man direkt auf dem Handy sieht, welcher Betrag gerade vom Konto abgebucht wurde (N26 sei Dank!).

Unser persönliches Highlight in puncto bargeldloses Bezahlen war es, 10 SEK (umgerechnet 0,98 EUR) auf der Bahnhofstoilette am Hauptbahnhof Göteborg cashless und contactless zu bezahlen. 🙂

Wasser

Woran wir uns – im positiven Sinne – aber nicht gewöhnen konnten, war das das glasklare Wasser in den Fjorden, Seen, Wasserfällen und Bachläufen in Norwegen. Besonders nach der Schneeschmelze stürzen von sämtlichen Bergen Wasserfälle herab und die Bachläufe, die aus den Bergen kommen, sind einfach der helle Wahnsinn. Das ist eines dieser Dinge, die man nicht auf Foto oder Video festhalten kann (Christian hat es trotzdem versucht), man muss es einfach erleben. Wie sauber dieses Wasser ist, in welch unterschiedlichen Blautönen es sich durch gewaltige Felsbrocken den Weg bahnt – einfach gigantisch.

Reisen in der Elternzeit? Wir sagen: auf jeden fall!!!

Es gibt viele Diskussionen, ob die Elternzeit als Reisezeit genutzt werden „darf“, oder ob diese Zeit ausschließlich dafür gedacht ist, zu Hause zu hocken und Windeln in den eigenen vier Wänden zu wechseln. Für uns war von Anfang an klar, dass wir Christians Elternzeit als Reisezeit nutzen werden. Diese ist unsere letzte Möglichkeit, eine solch lange Tour gemeinsam außerhalb der Ferien zu machen. Ab nächstem Jahr bestimmen die Schulferien uns nämlich in zweifacher Hinsicht: Kristina wird wieder arbeiten und Kind Nr. 1 wird eingeschult. Das Reisen außerhalb der Schulferien fällt damit flach!

Hinzu kommt, dass man seine Elternzeit nirgendwo intensiver erleben kann als auf einer Reise – insbesondere im Wohnmobil. Wer kann ansonsten schon behaupten während der Elternzeit die Kinder 24 Stunden am Tag bei sich gehabt zu haben!? Die Reise war mit Sicherheit intensiver als es zu Hause jemals gewesen wäre. Teilweise sogar zu intensiv, aber auch das gehört dazu. Wer dann noch versucht eine solche Reise mit einem reinen „Erholungsurlaub“ zu vergleichen, war noch nie mit zwei kleinen Kindern im Wohnmobil unterwegs. 🙂

Auch wenn wir uns beim ersten Kind eine solche Reise nicht vorstellen konnten (dafür bringt der neue Lebensabschnitt zu viele Neuerungen, die man im Vorfeld noch nicht einschätzen kann), würden wir eine lange Reise während der Elternzeit jedem uneingeschränkt empfehlen! Wer kann schon von sich behaupten, die Windeln seines Sprosses innerhalb von viereinhalb Wochen in vier Ländern gewechselt zu haben!? 😉 Zudem bieten sich unterwegs, und gerade mit einem Wohnmobil, dieselben Möglichkeiten, zwei kleine Kinder zu versorgen, wie auch zu Hause. In Norwegen beispielsweise findet man in den Supermärkte größtenteils die identische Auswahl an Feuchttüchern, Windeln und Co. wie in Deutschland. A propos Windeln: Wer eine Reise mit Wickelkind nach Norwegen plant, kann die Windeln getrost zu Hause lassen, denn diese sind hier oben so günstig wie selbst bei uns nicht. Der einfache Grund: Die Windeln werden vom Staat subventioniert und kosten umgerechnet ca. 3,50€ (40 Stück). Das nennen wir mal eine sinnvolle Unterstützung für junge Familien. Von weiteren Annehmlichkeiten, wie einer Grundausstattung an Klamotten und Co. zur Geburt oder 200€ „Startkapital“ für neue, norwegische Erdenbürger mal abgesehen…Die Familienpolitik der Norweger macht es also auch Touristen mit Kindern leicht, sich so gut zurecht zu finden, wie sie dies auch zu Hause täten.

Ausblick

In den kommenden Tagen wird es nach und nach weitere Blogbeiträge zu unserer #SkandinaVIER – Tour geben. Damit nicht nur Christians Eindrücke den Weg ins Internet finden, hat sich – wie bei diesem Artikel auch schon – Kristina an der ein oder anderen Stelle auch an den folgenden Artikeln beteiligt:

HIER gelangt ihr zu allen Beiträgen von unserer #SkandinaVIER-Tour.

#DICE #DICE Baby!

Eigentlich sollte man während der Elternzeit gar nicht an die Arbeit denken und das gelingt mir soweit auch ganz gut. 🙂

Aber ausgerechnet jetzt, wo ich mal für ein paar Wochen den Schreibtisch gegen das Lenkrad von einem Wohnmobil getauscht habe und mich in Elternzeit befinde, passiert etwas spannendes bei der Debeka: das #DICE – Debeka Innovation Center befindet sich im Aufbau.

Das finde ich deswegen spannend, weil ich mir davon eine Arbeitswelt verspreche wie ich sie von früher gekannt und auch gemocht habe. Die Umstellung als ich zur Debeka kam, war für mich immens. Ich habe sozusagen vom kleinen Speedboot zum Hochseetanker gewechselt. Klar hat das auch einige Vorteile, aber es gibt auch bis heute noch Dinge, die ich vermisse oder aus der Agentur- und Start-Up-Welt jahrelang anders gewohnt war.

Jetzt könnte aber mal „Schwung in die Kiste“ kommen.

Denn mit dem neuen #DICE entsteht ein kleiner Ableger, in dem es weniger Bedenken geben soll und man #einfachmachen kann. Genau mein Ding: digital, online, kreativ, experimentierfreudig – einfach innovativ.

Schade, dass ich ausgerechnet dieses Jahr nicht beim #bcko18 dabei sein kann, denn dort wird das #DICE präsentiert bzw. es wird wohl Sessions von den Debeka-Kollegen geben. Vor zwei Jahren war das irgendwie noch unvorstellbar. Als ich damals beim Barcamp #bcko16 war, lautete einer meiner Hashtags noch #heuteberuflichleideroffline (oder so ähnlich).

Jetzt muss ich das ganze leider aus der Ferne verfolgen und hoffen, dass es auch nach meiner Rückkehr aus der Elternzeit noch früh genug ist, um an spannenden Projekten im #DICE teilnehmen zu können.

Goodbye Klout

Und noch ein Goodbye. Aber diesmal nicht von mir selbst initiiert. Mittlerweile schon vor ein paar Tagen hat Klout dicht gemacht. Zufällig an dem Tag, an dem auch die DSGVO in Kraft getreten ist (aber das war scheinbar nicht der primäre Grund). Zufälle gibt’s.

Auch wenn ich online keine bestimmten Themen fokussiere und kein Influencer oder ähnliches sein möchte, habe ich immer wieder mal einen Blick in Klout geworfen um zu sehen wie meine Postings in den Social Networks „performen“, oder wie „hip“ sie sind. Es war nie mein Ziel den eigenen Klout-Score zu optimieren, habe mich aber dennoch gefreut wenn er nach oben geklettert ist. In besten Zeiten habe ich mal an einem Score von 60 gekratzt. Scheinbar überdurchschnittlich, aber das heißt ja nix.

Hier also nun mein finaler Score. In memoriam quasi.

Goodbye WhatsApp

Demnächst ist es so weit: ich werde WhatsApp (temporär) deinstallieren. Nein, schuld ist nicht der Facebook-Datenskandal, datenschutzrechtliche Bedenken oder die angekündigte Einführung von Werbung. Dann wäre es mit WhatsApp bei weitem nicht getan, sondern man müsste zum Rundumschlag ausholen. Die ursprüngliche Idee zu diesem „Experiment“ hatte ich bereits im Laufe des letzten Jahres und ich habe mir damals vorgenommen während meiner Elternzeit in diesem Jahr auf WhatsApp zu verzichten.

Mich störten damals hauptsächlich zwei Dinge an WhatsApp:

Die Flut an unnötigen Informationen: größtenteils durch die Gruppen wird eine Flut an unnötigen Informationen erzeugt, die mich in der Regel nicht interessieren. Zu den wenigen, wichtigen lnformationen gesellen sich meistens zahlreiche Kommentare und Anmerkungen, die für mich persönlich keine Rolle spielen. Ja, man kann die Gruppen für eine gewisse Dauer, oder für immer stummschalten (was ich bei den meisten getan habe), aber lesen muss ich die Infos dennoch früher oder später. Dazu kommt in den Gruppen häufig ein wildes Wirrwarr an Themen-Sprüngen, was es nahezu unmöglich macht z.B. zwischen den lustigen Bildchen und Videos ein „wichtiges“ Thema vollständig abzuschließen, oder eine Frage final zu klären.

Mein eigenes Antwortverhalten: bei den zahlreichen Nachrichten gehen mir immer wieder entscheidende Nachrichten, auf die ich eigentlich antworten wollte bzw. sollte, verloren. Durch neue eintreffende Nachrichten rutschen „relevante“ Chats soweit nach unten, dass ich sie aus dem Blickfeld verliere und dann „aus den Augen, aus dem Sinn“. Das nervt mich selbst sehr, denn eigentlich habe ich die Erwartungshaltung bei einem schnellen Medium auch schnell zu antworten und nicht erst Tage später. Mitunter kommt es sogar vor, dass ich auf Nachrichten überhaupt nicht reagiert habe, was allerdings in den seltensten Fällen Absicht war. Auch die Markierungsfunktion (Sternchen) hilft mir an dieser Stelle nicht weiter, da ich sie einfach zu selten und nicht konsequent nutze. Vielleicht klebe ich da zu sehr an meiner E-Mail-Struktur, wo ich alle gelesenen / erledigten Mails wegsortiere und alles was im Posteingang bleibt noch irgendwie beantwortet / bearbeitet werden muss. Jedenfalls finde ich mein eigenes Antwortverhalten streckenweise sehr unbefriedigend.

Diese beiden Punkte haben mich dazu geführt ein Leben ohne WhatsApp zu testen. Ja, in dieser Zeit gehen die ein oder anderen Informationen bestimmt an mir vorbei, aber damit werde ich leben können und müssen. Vor allem werden die meisten Informationen mich während der Elternzeit sowieso nicht interessieren, da wir ja dem Alltag für vier Wochen entfliehen werden. Wer weiß, ob das Experiment nicht auch Auswirkungen auf mein Leben nach der Elternzeit hat?! Vielleicht ist es der Anfang von einem Leben ohne WhatsApp?! Klingt etwas unwahrscheinlich, aber mal sehen…

Digital Detox Light

Neben WhatsApp möchte ich während meiner Elternzeit bewusst auf die ein oder anderen digitalen Dienste verzichten und somit einen kleinen „Digital Detox“ vollziehen.

  • Die Facebook Seitenmanager App wird deinstalliert: aktiv betreue ich derzeit sowieso keine Seiten, daher kann ich getrost auf die regelmäßigen Benachrichtigungen „Das Posten von Inhalten auf…“ und irgendwelche Likes verzichten.
  • Newsletter werden aktiv abbestellt: es gibt so viele Newsletter, die ich direkt als gelesen markiere, ohne auch nur einen Blick rein zu werfen. Diese werde ich gezielt abbestellen.
  • Push-Benachrichtigungen reduzieren / deaktivieren: oft öffne ich Apps nur um die roten Bubbles der Push-Benachrichtigungen zu eliminieren. Die gepushten Inhalte interessieren mich dabei dann selten. Durch die Deaktivierung kann der Zwang die Bubbles mit den Zahlen drin wegzubekommen hoffentlich verringert werden.
  • Best of Twitter: für Twitter werde ich mir eine kleine Best-of Liste mit Accounts anlegen, die ich auch während der Reise hin und wieder verfolgen möchte. Den kompletten Stream mit ca. 700-800 Tweets pro Tag werde ich während der Elternzeit sicher nicht verfolgen*. Dies gelingt mir momentan schon selten.

Diese Punkte sollten mir hoffentlich helfen mein digitales Leben zumindest während der Elternzeit auf ein Minimum zu reduzieren. Wie bereits geschrieben wird es auch keinen Reiseblog oder ein sonstiges öffentliches Tagebuch mit Berichten zu unserer Reise geben (auch wenn das endlich nochmal die Gelegenheit mit einer Menge Content wäre!).

Die einzig aktiv genutzte App wird wahrscheinlich Instagram werden. Ein „Foto des Tages“ kann ich mir als Reise-Doku ganz gut vorstellen.

Mal sehen was ich tatsächlich vermisse und welche Dienste es ab Sommer wieder in den Alltag schaffen, oder ob ich mich teilweise wirklich digital entschlacken kann.

* Ausnahme könnte der Termin vom Barcamp Koblenz #bcko18 werden. Da werde ich sicher mal etwas länger in Twitter stöbern. Irgendwo gemütlich in einer Hängematte. An einem Fjord. Oder so ähnlich.

Leben am Limit – ein Erfahrungsbericht

4 Stunden ohne iPhone. Und das mitten in der Großstadt.

Okay, in einer Stadt, in der ich mich grob auskenne. Die Gefahr sich zu verlaufen war gering. Und ich hatte einen Ortskundigen dabei. Dennoch ist es ein komisches Gefühl für einen „Süchtigen“. Man hat sich halt mittlerweile von den kleinen Kisten so abhängig gemacht, dass es einem erst klar wird wenn man mal darauf verzichtet. Es gibt so viele Gelegenheiten, wo das Handy zum Einsatz gekommen wäre.

Ohne Handy muss man sich allerdings im Vorfeld verabreden, mit genauem Ort und Zeit. Nix auf Abruf oder sich per WhatsApp zusammenfinden. Das gleiche gilt wenn man sich zwischendurch mal trennt um in unterschiedliche Läden zu gehen. Fotos von Dingen machen, die man nicht direkt kaufen, sondern sich erstmal in Ruhe ansehen möchte? Nö. Man kann nicht im Kölner Dom oder sonst einchecken, und auch keine Fotos von den leckeren Pommes instagrammen (#frittenwerk). Man erkennt tatsächlich nochmal wie viele Uhren in der Gegend rumhängen, und fängt sogar an das Läuten der Kirchenglocken zu zählen. Wirklich verwirrend ist der ständige Kontrollgriff in die leere Tasche – dort wo sich eigentlich eigentlich immer das Handy befindet. Und dann macht man – während das Handy einen neuen Akku bekommt – locker über 10.000 Schritte durch Köln, aber es steht nirgendwo und taucht in keiner App auf.

Und dann vier Stunden später: die Erlösung. Ein funktionierendes Handy, mit neuem Akku und mit Netz (im O2-Netz leider auch nicht immer selbstverständlich). Eingeschaltet, und dann: nur 3 WhatsApps und ein Anruf. Doch nix verpasst in den vier Stunden?! Könnte man das öfter so machen? Verrückt!

Woodstock Alternativen

Das Woodstock der Blasmusik im letzten Jahr war ein wirklich großartiges Festival und ich hätte am liebsten schon direkt vor Ort wieder Karten für dieses Jahr gekauft! Leider werde ich es dieses Jahr aber doch nicht zu meinem neuen Lieblings-Festival schaffen (#elternzeit #skandinaVIER). Schade eigentlich! Aber, es gibt mittlerweile zahlreiche Alternativen, die versuchen an die Erfolge des Woodstock der Blasmusik anzuknüpfen und sehr ähnlich aufgezogen sind.

In den letzten Wochen bin ich immer wieder über Blasmusik-Festivals gestolpert, daher möchte ich an dieser Stelle mal alle kurz und knapp aufführen. Vielleicht schaffe ich es ja in diesem Jahr zu einem „Ersatz-Festival“.

Musikprob

  • Ort: DE – 88630 Seepark Pfullendorf
  • Datum: 15.06. bis 17.06.2018
  • Web: musikprob.party
  • Facebook: @musikprob
  • LineUp: Moop Mama, Seiler und Speer, Da Blechhauf’n XXL, Thomas Gansch (Brassmaster), Dubbbos, Muckasäck, Fezzmo, Dizzy Boyz Brass Band, Die Fexer, Brauhausmusikanten, Frank Metzger und die jungen Böhmischen, Jack Russel’s Halsbänd, Jörg Bollin und das mährische Feuer, Achtalblech, u.v.m.

Blasius

  • Ort: DE – 86742 Fremdingen
  • Datum: 20.07. bis 22.07. 2018
  • Web: blasius.online
  • Facebook: @blasius.online
  • LineUp: Pro Solist’y, Fättes Blech, Herta bläst, Innsbrucker Böhmische, Powerkryner, Funk’n Roll, Blechverrückt, 5er Blech, Brauhausmusikanten, Almdudler, Musikantenfreu(n)de

Brass Wiesn Festival

 

World Blasmusik Days

Und sogar für 2019 gibt es schon ein Festival, dessen LineUp sehr vielversprechend aussieht:

Blechlawine

  • Ort: AT – 6290 Mayrhofen, Zillertal
  • Datum: 30.05. bis 02.06.2019
  • Web: blechlawine.at
  • Facebook: @blechlawine.at
  • LineUp: Ernst Hutter und die Egerländer Musikanten, Powerkryner, Viera Blech, Blaskapelle Gloria, Innsbrucker Böhmische, Da Blechhauf’n XXL, Machlast, Franz Posch und seine Innbrüggler, Blaskapelle Gehörsturz, Alpenoberkrainer, Die Brasserie, Brassaranka, Musikatzen, u.v.m.

Gibt es weitere Festivals dieser Art, die ich bisher noch übersehen habe?

Life 3.0 —> Life 4.0

Mein Blog war out. Mein Blog war nur DreiPunktNull: „Life 3.0″ Dabei war ich zu Zeiten des Web 2.0 auch mal auf dem aktuellsten Stand mit „Life 2.0″. Aber mittlerweile hat die Realität meinen Blog eingeholt.

Alles ist 4.0:

 

Daher bekommt mein Blogname nun auch ein Update und wird „Life 4.0“. Gründe dafür gibt es genügend, schließlich geht es auch hier hin und wieder um Digitalkram und daheim sind wir mittlerweile auch 4. 😉

Also nur konsequent!

#SkandinaVIER

Dieses Jahr wird (mal wieder) ein besonderes Jahr. Denn es geht auf große Reise!

Meine Elternzeit im Frühjahr werden wir nutzen um mit einem geliehenen Wohnmobil (WoMo) eine Runde durch Norwegen und Schweden zu drehen. Wir sind keinesfalls so übermotiviert, dass wir versuchen möchten in vier Wochen bis zum Nordkap zu kommen, daher werden wir es bei den südlichen Bereichen der beiden Länder belassen.

Es gibt einen groben Plan der Route – dafür haben wir uns das eBook von Paul Camper besorgt, wo die Strecke Wirklich toll ausgearbeitet ist. HIER gibt es Infos zum eBook, sowie eine Leseprobe. Kaufen kann man das 286-seitige eBook für 9 EUR. Eine sehr gute Investition!

Eigentlich geplant für 15 Tage, aber mit An- und Abreise und mit zwei Kindern im Gepäck braucht man für so eine Strecke sicher auch mal schnell 30 Tage. Und wir möchten es einigermaßen ruhig angehen und die Freiheit, die einem ein Wohnmobil bietet, genießen. Aber das ist schon so eine Sache. Ganz ohne Plan fällt mir das schwer. Einfach drauf los?! Hab ich nie gemacht, obwohl es recht verlockend klingt. Und auch jetzt mache ich mir schon wieder Gedanken an welchem Tag wir uns wo wie lange aufhalten können, damit wir auch die Route schaffen.

Die geplante Route sieht übrigens so aus:

Geplante Route Skandinavien – Auszug aus eBook von Paul Camper

Welche Route wir tatsächlich dann absolvieren werden, lest ihr sicher in einem späteren Blogpost im Sommer.

Passenderweise gibt es zur Tour auch schon die passenden Video-Tagebücher (momentan Teil 1-4). Es soll Menschen geben, die sich sowas im Vorfeld niemals angucken würden (Grüße nach Köln 😉), aber ich bin froh, dass ich jetzt eine grobe Ahnung davon habe wie die Tour ablaufen könnte.

Es gibt natürlich noch Millionen weiterer Videos mit den Schlagwörtern #Skandinavien und #Wohnmobil. Da habe ich auch mal einen Blick reingeworfen um eine Vorstellung davon zu haben wie ein WoMo nach dem nächsten auf die Fähren gepackt wird. Tipps der erfahrenen WoMo-Urlauber werde ich mir sicher auch noch ansehen, denn ich habe in meinem Leben bisher weder auf einem Campingplatz Urlaub gemacht, noch bin ich einen einzigen Kilometer WoMo gefahren. Aber es wird spannend und ich habe Bock drauf!

Die professionelleren dieser Videos haben auch mein Verlangen nach einer Drohne für die Reise immens verstärkt. Ich hatte vorher schon mit dem Gedanken gespielt, dass eine Drohne bei dieser Reise sicher geniale Landschaftsaufnahmen machen könnte, aber wenn man sich Drohnen-Videos aus Skandinavien anschaut, will man das auf jeden Fall selbst machen / haben. Ich jedenfalls! Es muss keine Profi-Drohne sein – auch wenn die sicher die besten Aufnahmen macht – aber eine neue Perspektive in der Foto- und Videosammlung kann sicher nicht schaden. Man kann die Dinger praktischerweise leihen (z.B. bei Grover oder bei OTTO Now), aber vielleicht kann ich sowas auch nach der Reise noch gebrauchen?! 🙂 Mal überlegen. Ein bisschen Zeit habe ich noch. Der Preisalarm für eine DJI Spark ist jedenfalls eingerichtet und genügend Review-Videos habe ich mir auch schon angesehen. 🙂

Update: ausgerechnet während ich diesen Text hier getippt habe, bringt DJI doch glatt die neue Drohne Mavic Air raus. Natürlich besser als die Spark und offensichtlich der perfekte Reisebegleiter. Natürlich „etwas“ teurer. Mist. Vielleicht muss eine Crowdfunding-Kampagne her: wer Fotos und Berichte von der Reise sehen / lesen will, muss vorher in meine Drohne investieren. 😉

DJI Spark

Der bisherige Arbeitstitel bzw. Arbeits-Hashtag #skandinaVlER muss auch noch überdacht werden. Es sollte was individuelleres sein, was sich besser filtern lässt und nicht in der Masse untergeht (da Groß-/KIeinschreibung bei Hashtags ja eigentlich keine Rolle spielt). Vorschläge?

Den Hashtag werden wir natürlich bei lnstagram, Twitter, Facebook und im Blog hin und wieder nutzen, aber die Reise werden wir nicht bis ins kleinste Detail dokumentieren. Blogs, Video-Tagebücher u.ä. über Elternzeit-Reisen und insbesondere über Skandinavien gibt es wie Sand am Meer. Da ist gefühlt schon alles gesagt oder geschrieben. Wir werden uns höchstens auf ein paar Highlight-Fotos und Grüße in die Heimat beschränken. Am Ende gibt es dann vielleicht einen abschließenden Bericht.

Update: …es sei denn ihr investiert in meine Drohne. 😀

Und da „gefühlt“ schon jeder zweite in Skandinavien war:

  • Wer hat Tipps für unseren Trip (#triptipps)
  • Was dürfen wir nicht verpassen?
  • Was sollten wir vermeiden?

Her mit Euren Vorschlägen und ldeen!

Internationaler Blasmusik Kongress – dieses Jahr nicht.

Es wird ein tolles, spannendes und ereignisreiches Jahr 2018. Davon gehe ich feste aus. Aber es ist auch jetzt schon ein Jahr, wo ich lernen muss auf einige Dinge zu verzichten. Hauptsächlich sind dies Veranstaltungen, die ich gerne besucht hätte, weil sie in der Vergangenheit toll waren oder weil sie zum ersten Mal stattfinden und sehr vielversprechend klingen.

In die letzte Kategorie fällt der Internationale Blasmusik Kongress, der die kommenden vier Tage (18.-21.01.2018) zum ersten Mal stattfindet. Ein wahnsinnig interessantes Programm haben Alexandra Linke (vom blasmusikblog.com) und Miriam Tressel da auf die Beine gestellt. Auch wenn ich derzeit nicht in einem Vorstand aktiv tätig bin, interessieren mich insbesondere die organisatorischen Themen hinsichtlich der Führung und Zukunftssicherheit eines Musikvereins.

  • Das Konzert im 21. Jahrhundert
  • Zukunftsfähige Vereinsziele
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Konzerte und Events erfolgbringend bewerben

…das sind nur einige der Workshops, die ich gerne besucht hätte. Ganz zu schweigen von den praktischen Workshops für Blechbläser, den Komponistenportraits oder den hochkarätigen Konzerten in den Abendstunden. Es hätten vier interessante Tage werden können, aber dieses Jahr hat es nicht sein sollen. Terminlich teilweise schon verplant, und mit frischem Nachwuchs daheim…da fährt man nicht mal einfach so vier Tage weg. Aber die Zeiten ändern sich auch wieder und wer weiß: Vielleicht kann ich ja schon beim nächsten Mal dabei sein?!

Das ist erst der Anfang des „Jahr der Verzichte“. Es folgen noch einige Dinge, von denen ich jetzt schon weiß, dass ich Laufe des Jahres darauf verzichten muss / werde:

…aber dazu jeweils zu einem späteren Zeitpunkt mehr.

Es gibt natürlich auch gute Gründe für diese Verzichte. Und die hängen (größtenteils) mit meiner Elternzeit zusammen. Und darauf freue ich mich jetzt schon wie Bolle!


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