RIP: Candy Apple Red

Auf candy-apple-red.de ist offiziel zu lesen, dass sich unsere Band aufgelöst hat:

Es war bereits seit längerer Zeit abzusehen und es wurde auch vielfach bereits vermutet, dass die Sache schon erledigt wäre…in letzter Zeit wurden wir oft gefragt „…gibt’s Euch eigentlich noch?“. Diese Frage konnten wir immer noch bejahen, denn „auf dem Papier“ gab es Candy Apple Red noch. Heute müssen wir die Frage mit „Nein, wir haben uns vor kurzem aufgelöst.“ beantworten.

Bereits seit einigen Monaten sind wir nur noch sehr selten zum Proben gekommen. Auftritte standen keine mehr an. Die Gründe dafür zu finden ist nicht sonderlich schwer: während wir in den letzten Jahren eine „Studenten-Band“ waren und uns regelmäßig an den Wochenenden in der Eifel aufhielten, sind mittlerweile alle Musiker ins harte Arbeitsleben eingetreten und treiben sich in Luxemburg, Trier, Andernach, Mannheim, Düsseldorf und Co. rum. Entfernungen, die auf Dauer nicht wirklich zu meistern sind, und so musste es dazu kommen, dass der regelmäßige Probebetrieb nach und nach abnahm.

Insgesamt wurde es immer schwerer die verbleibende Freizeit aller Musiker unter einen Hut zu bekommen und so folgte nun als logische Konsequenz dieser Entwicklung die Auflösung der Band.

Diese Trennung hat definitiv nichts mit persönlichen Differenzen oder ähnlichem zu tun, sondern beruht lediglich auf der Entwicklung der einzelnen Musiker!

An dieser Stelle möchten wir allen Personen danken, die uns auf unserem Weg begleitet haben, vor allem unseren Familien und Freunden, Technikern, Veranstaltern, und natürlich unserem Publikum. Wir hatten mit Euch allen eine Menge Spaß und denken rückblickend an zahlreiche Gigs in Kneipen, Pubs, auf Junggesellenfesten und vor allem an unsere Highlights „Rock für Hanna“ und die „Night of SymphonicRock“.

Eure Candies!

Ich weiß nicht wie oft ich alleine gefragt wurde ob es uns noch gibt….

Der Text sagt im Prinzip ja schon alles. Es hat einfach an der Zeit gehangen, die jedem Einzelnen neben der Arbeit übrig blieb, und die mittlerweile vorhandenen Entfernungen machten alles noch ein wenig komplexer. Alles in allem sind wir froh uns im Guten getrennt zu haben und jetzt können wir uns vollkommen ungezwungen am Wochenende mal zu nem Bierchen treffen auch wenn wir nicht komplett sind und ohne im Hinterkopf zu haben, dass man doch eigentlich nochmal proben müsste. 😉

Mein Leben hat sich also jetzt um 180 Grad gedreht und am Wochenende steht nur noch wenig Musik und viel Erholung an. Während des Studiums musste ich mich in der Woche von den Wochenenden erholen. 😉 Was in Zukunft bandtechnisch bei mir läuft bleibt also erst mal abzuwarten.

 

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