GETAGGTE BEITRÄGE / deutsches musikfest

Deutsches Musikfest, Würzburg

Mittlerweile hab ich auch ein paar Fotos auf Flickr hochgeladen.
Außerdem gibts einige Videos:

Spielleute

Symphonic Wind Band of Shanghai Jiaotong University
Das Soloinstrument heißt : „Er-Hu

Alphornbläser des Sinfonischen Blasorchester Hilden

„Somewhere over the rainbow“ vom kompletten Blasorchester

Big-Band der Bundeswehr (Intro)

Big-Band der Bundeswehr (Concierto de Aranjuez, Arrangement für 4 Trompeten)

Big-Band der Bundeswehr (Anfang DrumSolo)

Festumzug

Haben diese Kollegen sich im Repertoire vertan? 😉

Wer sich selbst davon überzeugen möchte, dass der Musikverein Daun das Ergebnis „mit sehr gutem Erfolg“ verdient hat, kann sich gerne das hier anhören.

Im BR kam heute eine Reportage über das Deutsche Musikfest, aber ich habe leider keine bekannten Gesichter entdecken können.

Musikfest Würzburg

Es gibt wieder einiges zu berichten, denn am vergangenen Wochenende war ich mit dem Musikverein Daun nach Würzburg zum Bundesmusikfest (mittlerweile heißt es ja offiziell Deutsches Musikfest), welches alle 6 Jahre stattfindet. Wir haben dort am Wertungsspielen teilgenommen und das Pflichtstück „Ukrainian Rhapsody“ von Franco Cesarini und als Wahlstück „New York Ouverture“ von Kees Vlak gespielt. Da uns die Jury quasi in letzter Minute einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, blieben für die Vorbereitung des Wahlstückes nur 3 Proben. Mit dem Ergebnis waren wir aber mehr als zufrieden, denn genau wie beim letzten Bundesmusikfest 2001 in Friedrichshafen haben wir in der Oberstufe (Kategorie 4) mit „sehr gutem Erfolg“ abgeschnitten.
Da an diesem Wochenende nach Schätzungen der Veranstalter ca. 250.000 Menschen in Würzburg waren, kann man sich gut vorstellen, dass sämtliche Hotels bereits lange im Vorfeld belegt waren und so waren wir in dem ca. 20 km von Würzburg entfernten Kitzingen untergebracht. Unsere Truppe war auf 2 Hotels, Bayrischer Hof und Fränkischer Hof, aufgeteilt. Unser Zimmer war vermutlich frisch gestrichen worden und so roch es das komplette Wochenende nach einer deftigen Mischung aus Alpina Wandfarbe und Whiskas. Das Problem sollte durch Lüften einfach zu lösen – sein dachten wir -, aber wenn man sich das folgende Foto anschaut, wird die Problematik hoffentlich klar:


…ja, das graue hinter dem Fenster ist tatsächlich eine Wand! Das war also unser herrlicher Ausblick zum Fenster hinaus.
Im Bad folgte dann das nächste Problem…es musste ein bisschen improvisiert werden:


Und dann hab ich auch noch festellen müssen, dass ich fürs Duschen ohne Duschvorhang oder ohne Kabine nicht geboren bin…jaa, richtig gehört: es gab keine Kabine, sondern einfach nur das Duschbecken und fertig. Dass anscheinend mehrere Menschen das Bad so regelmäßig unter Wasser setzen beweist folgendes Foto:


…das soll der untere Teil unseres Türrahmens sein.
Man vergleiche also mal das Bad im Internet und die harte Realität:


Okay, genug übers Hotel gemeckert.

Da da kleine Örtchen (naja, eigentlich ist es eine Kreisstadt) nicht wirklich viel bieten konnte, hatten wir schnell unser Stammbistro Brückeneck gefunden. Dort haben wir nicht nur den ersten Tag mehr oder weniger komplett verbracht, sondern auch noch viele weitere Stunden an den folgenden Tagen.
Freitags morgens haben wir noch einmal kurz geprobt, bevor es dann nachmittags zum Wertungsspielen nach Würzburg ging. Das Ergebnis hab ich ja schon verraten.
Der Samstag war komplett dem Musikfest gewidmet, und so waren wir von 11 Uhr bis 23 Uhr komplett in Würzburg. Neben dem Symphonic Wind Band of Shanghai Jiaotong University, dem Sinfonischen Blasorchester Hilden und vielen weiteren Orchestern, war das absolute Highlight des Abends ein Konzert der Big-Band der Bundeswehr auf dem Residenzplatz mit sagenhaften 15.000 Menschen im Publikum. Die BW-Jungs hatte ich vor nem guten halben Jahr das letzte Mal gehört, aber alleine die Atmosphäre ist bei 15.000 Menschen doch ein wenig anders als bei knapp 500.
Was ich aber anmerken muss, ist, dass die Organisation des gesamten Musikfestes ein wenig zu wünschen übrig ließ. Neben vielen Kleinigkeiten wie die lieblose Verkündigung der Wertungsspiel-Ergebnisse, mangelnde Beschilderung in der Stadt, einer vollkommen überforderten Gastronomie, etc. war der absolute Knaller, dass die 15.000 Menschen sich sage und schreibe 2 Toiletten teilen durften, da es wohl irgendwie versäumt wurde zusätzliche WCs zu organisieren. Das ganze war aber nur halb so wild, da es auch nur 2 Getränkestände gab und man somit sowieso keinen allzu großen Druck aufbauen konnte.

In dem ganzen Gewusel von Menschen habe ich aber dann aber erfeulicherweise noch einige Bekannte u.a. aus früheren JBO-Zeiten getroffen und „Jenny aus Münster“, die wir am Abend vorher getroffen hatten. ;-D

Den Sonntag haben wir dann mit dem ersten Teils des Festumzugs abgeschlossen und haben am Nachmittag wieder die Heimreise angetreten.

Fazit: Es war ein schöner, entspannter Ausflug zum Musikfest, der mit besserer Organisation sicher noch schöner hätte werden können.

Weitere Fotos und evtl. auch Videos vom Musikfest folgen bei Gelegenheit.

Was gibt’s sonst noch zu sagen?

  • Auf der Seite vom Darscheider MV gibt’s jetzt neben ein paar Fotos vom Jahreskonzert auch neue Presseartikel.
  • Markus bloggt jetzt auch!
  • Und zu guter Letzt: noch nie war ich von einem Produkt so begeistert wie von DIESEM.
  • Und NOCHWAS 😉

Frohes neues Jahr ;-)

Ich habe ja schon von Anfang an vermutet, dass ich mir beim Bloggen schwer tun würde, aber dass meine Beiträge so spärlich erscheinen, hätte ich auch in meinen kühnsten Träumen nicht gedacht.

Seit dem letzten Posting hat sich natürlich so einiges getan: wir haben u.a. Weihnachten und Silvester hinter uns gebracht und befinden uns somit in einem neuen Jahr.

Worüber ich in den letzten Wochen hätte bloggen können?
Nun, da war z.B. das Weihnachtskonzert der privaten Musikschule „Spiel mit„. Es war mir tatsächlich gelungen „meine“ Newcomer-Band NACKTBADEN zu einem Unplugged-Gig zu überreden. Eine junge, laute, aufstrebende, dynamische Band kostet es schon eine enorme Überwindung sich ohne großartige Verstärkung und nicht headbangend auf die Bühne zu begeben und für ein Publikum im Alter von 2-89 Jahren etwas ruhigere Versionen der bekannten Rock-Songs zu performen, aber das haben die Jungs und Mädels doch gut gemeistert!

Dann war da neben dem legendären Jahreskonzert des Musikverein Manderscheid und den üblichen Weihnachtskonzerten und Messen, wo ich selbst gefragt war, auch noch ein weiteres Konzertevent, welches ich mir „von unten“ angesehen habe und worauf ich mich schon Wochen vorher gefreut habe. Die Rede ist von „Milestones 2006„, einem Projekt des Musikverein Uettfeld und der Band Pants Divine. Wie auch die von Sascha Kordel und mir initiierte Night of SymphonicRock (2. Juli 2005), in der wir den Musikverein Darscheid und meine Rock-Coverband CANDY APPLE RED zusammen auf die Bühne gebracht haben, ging es auch bei Milestones darum Meilensteine der Musikgeschichte gemeinsam mit Band und Orchester aufzuführen. Die Gesangsparts wurden von mehreren Künstlern übernommen: „Stimme der Region“ Julia Steffen, (sie hat u.a. das Tambourin-Spielen bei uns Candies gelernt 😉 ), DSDS-Teilnehmerin Denise Tillmanns, Alex Melcher (Hauptdarsteller aus dem Musical „We will rock you“ in Köln), Joe Cocker-Imitator David James und die Sängerin Bwalya.
Fotos und Videos von Milestones 2006 gibts auf deren Homepage.

Dieses Jahr hat sich noch nicht so viel getan in meinem Leben, so dass ich auch noch nichts großartiges berichten kann. Ich habe mir lediglich die „QueenKings“ angesehen, eine Queen-Coverband, die größtenteils aus ehemaligen Mayqueen-Mitgliedern besteht. Seit kurzem ist dort ein Bekannter von mir, Frank Rohles (Gitarrist beim Musical „We will rock you“ in Köln), für den Gitarren-Part zuständig und er verleiht der Band zusätzlich ne Menge Power, so dass diese Formation meiner Meinung nach tatsächlich als beste Queen-Coverband Europas gehandelt werden kann.

Soviel zur Vergangenheit.

Bei der Amtseinführung unseres neuen Pastors, Carsten Rupp, habe ich heute gelernt, dass unser Leben aus drei Zeiten besteht: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Also als nächstes ein paar Worte zu meiner Gegenwart. Da gibts leider nicht sonderlich viel spektakuläres zu berichten. Am meisten beschäftigt mich immer noch meine Masterarbeit (die ja eigentlich im Mittelpunkt dieses Blogs stehen sollte). Dies wir auch noch eine Weile anhalten. Nachdem ich im letzten Jahr noch ein Exposé angefertigt habe und mich durch diverse Artikel gekämpft habe, sind nun vorerst genügend Abstracts gesammelt, so dass ich nun mit dem „richtigen Schreiben“ beschäftigt bin. Ansonsten hat meine Gegenwart derzeit leider nciht viel zu bieten.

Ein Blick in die Zukunft lässt hoffen, dass meine Blogging-Aktivitäten sich im Jahr 2007 noch etwas ausbauen lassen. So steht beispielsweise das 4. Deutsche Musikfest in Würzburg an, bei welchem ich mit dem Musikverein Daun am Wertungsspielen teilnehmen werde. Ausserdem wurde der MV Daun nach Berlin eingeladen, wo wir uns dann Ende des Jahres für ein paar Tage aufhalten werden. Privat wird es mich auf jeden Fall noch für ein paar Tage nach Wien führen und es sind jetzt schon Konzertbesuche bei Genesis in Düsseldorf, und vielleicht auch beim Schürzenjäger-Abschieds-OpenAir in Finkenberg geplant. Die Details dazu aber erst wenn es soweit ist!

Ich hoffe für mich selbst und auch für meine Leser, dass die nächsten Postings nicht mehr so lange auf sich warten lassen, denn ein kurzes Posting lässt sich definitiv angenehmer schreiben und lesen als eine Abhandlung über mehrere Wochen! 😉
Da ich jetzt fleißig war und den zahlreichen Forderungen nach neuen Einträgen nachgekommen bin, würde ich mich natürlich auch über zahlreiche Kommentare freuen, die mich anspornen am Ball zu bleiben.

Zum Abschluss noch eine sehr sehr warme Empfehlung meinerseits: Horst Schlämmer bloggt!!! Sein Blog ist HIER zu finden und wer sich dabei nicht kugelt vor lachen, dem kann ich leider auch nicht helfen…

Man liest sich,
Christian

lädt
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