Test-Protokoll: Cheeseburger „andersrum“

Seit einiger Zeit steht die Behauptung im Raum, dass ein Cheeseburger geschmackstechnisch so designed ist, dass er nur „richtig rum“ schmeckt und nicht wenn man ihn umgekehrt isst. Dies galt es heute zu beweisen, bzw. zu widerlegen.

Daher, ab zu McDonald’s und (u.a.) einen Cheeseburger bestellt.

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Beim Auspacken gilt es schon darauf zu achten, dass man nicht direkt richtig rum reinbeißt, denn das entspricht dem jahrelang antrainierten Standard-Verhalten. Nachdem diese Hürde genommen ist und der Burger falsch rum vorliegt, kann der Test beginnen.

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Die Vermutung lautet, dass der Geschmack ein vollkommen anderer ist wenn die Geschmacksnerven nicht mit der üblichen Reihenfolge (weiches Brötchen, Ketchup, Gurke, Käse, Fleisch, etwas härteres Brötchen) konfrontiert werden.

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Bereits erste Biss in die Testkonstellation zeigt allerdings, dass kein signifikant anderer Geschmack erreicht wird. Lediglich das empfundene Kau-Empfinden weicht etwas von dem bekannten Gefühl ab, da der Gaumen nicht mit der weichen Brotchenhälfte, sondern mit der etwas härter gestalteten Hälfte, die sich normalerweise am Boden des Burgers befindet, konfrontiert wird.

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Geschmacklich ließen sich allerdings auch im weiteren Verlauf des Tests keine Änderungen aufgrund der umgekehrten Essensweise erkennen. Insbesondere im Bereich der Gurke hätte mit einer Veränderung gerechnet werden können, aber direkt nach der ersten Kaubewegung stellt sich der typische Geschmack – mit dem man im Gurken-Bereich halt rechnet – ein.

FAZIT: Oben oder unten….vollkommen egal!

P.S.: Die Extended Version der Studie hat ergeben, dass der Surf’n Turf eine lohnenswerte Alternative und willkommenswerte Abwechslung zu den Klassikern ist.

Nähere Infos gerne auf Nachfrage.

 

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